26. Bergwanderung des TVK im Chiemgauer

Trotz schlechter „Großwetterlage“ starteten am Samstag 2.9. 2017 11 TVK Mitglieder zur diesjährigen Bergwanderung in die Chiemgauer Alpen. Verteilt auf 3 PKWs ging es über die A 8 nach München und weiter Richtung Kufstein.
Die gut gelaunte Gruppe startete dann im Dauerregen, die 4 tägige Bergwanderung von Hütte zu Hütte. Das erste Etappenziel war das auf 1569 m Höhe gelegene Hochrieshaus .
Die als „Gemütliche Wanderung“, technischer eher einfach, wir bleiben unterhalb 1900 m Höhe, ausgeschriebene Wanderung, war aber alles andere als gemütlich.
Nach knapp einer Stunde Wanderzeit stand die Gruppe plötzlich vor einer Bachüberquerung. Spätestens jetzt wurde jedem klar, warum am Anfang des Weges ein Hinweisschild mit der Aufschrift „ Dieser Weg ist bei Starkregen nicht begehbar“ stand. Normalerweise kann an dieser Stelle der Bach, ohne nasse Füße zu bekommen, überquert werden. Doch nach dem seit Tagen anhaltenden Regen wurde aus dem Rinnsal ein sehr reißender Gebirgsbach und die Überquerung war an dieser Stelle nicht möglich. Das älteste Mitglied der Gruppe (Rainer) wagte dann einige Meter weiter Bergauf einen kühnen Sprung über das Wasser. Jetzt war an das Umkehren, auf einen anderen Weg, für den Rest der Gruppe nicht mehr möglich, da Rainer nicht wieder zurückspringen wollte. So entschloss man sich zunächst die Rücksäcke über das Wasser zu werfen. Mit einem etwas dickeren „Wäscheseil“ gesichert sprang dann jeder Teilnehmer mutig über das reißende Wasser. Glücklich über den erfolgreich abgeschlossenen Aufstieg erreichten die TVK, ler dann nach etwa 4 Stunden steilen Aufstiegs, pudelnass das Hochrieshaus.

Nach einer ruhigen Nacht (der Schnarcher hatte ein Einzelzimmer) wollte man nach dem Frühstück die 2. Etappe zum Spitzsteinhaus in Angriff nehmen. Doch das Wetter ließ zunächst ein Weiterwandern nicht zu. Um 11.00 Uhr sah sich die Gruppe aber gezwungen die 2. Etappe, mit einer Laufzeit von rd. 5 1/2 Stunden, trotz anhaltendem Regen durchzuführen. Der Weg führte zunächst ca. 400 Höhenmeter abwärts und dann steil bergauf, über sehr matschige Weideflächen, zum Predigtstuhl. Von hier aus ging es dann auf einem Gratweg, immer an der Deutsch – Österreichischen Grenze, entlang, über den Klausenberg zum Spitzstein. (1598 m) Kurz unterhalb des Gipfels begann der steile und felsige Abstieg zum Spitzsteinhaus (1252 m). Auch diese 2. Etappe wurde im „Regen“ bewältigt.

Am 3. Tag folgte, endlich bei sehr schönem Wanderwetter, zunächst der Abstieg ins auf 740 m gelegene Sachrang und dann auf der gegenüberliegenden Talseite wieder steil bergauf zur Priener Hütte auf einer Höhe von 1411 m. Nach einer kurzen Erholungspause starteten dann noch 7 Teilnehmer, so quasi zum Auslaufen, auf den 1800 m hohen Geigelstein.

Das war es ab es auch schon mit dem schönen Wetter. Am Morgen des 4. Tages ging es dann wieder im leichten Nieselregen zunächst in Richtung Geigelstein bergauf und dann auf einem teilweise mit Drahtseilen gesicherten Stieg über Fels und Geröll über den Roßalpenkopf zur Roßalm und weiter über den Weitlahnerkopf hinab zur Dalsenalm. Von hier aus war eigentlich vorgesehen nochmals über 500 Höhenmeter zur Kampenwand aufzusteigen. Witterungsbedingt entschied sich die Gruppe aber zum Abstieg nach Hainbach. Die letzten 10 km. wurden dann mit dem Linienbus zurückgelegt. Pünktlich zur Schlusseinkehr in Aschau kam dann wieder die Sonne hervor, so dass die Rückreise nach Kieselbronn bei bestem Wetter erfolgte.

Trotz des unbeständigen Wetters war die 26. Bergwanderung des TVK für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein tolles Erlebnis. Die Gruppe bedankt sich auf diesem Wege nochmals recht herzlich bei Lutz Augenstein für die Durchführung dieser Wanderung.

 

Kinderferienprogramm 2017 beim TVK

Am Dienstag 29.08.2017 trafen sich (leider nur) 8 Kiesselbronner Kinder zum Üben und zur Abnahme des Deutschen Sportabzeichen für Kinder und Jugendliche im Sportgelände Heinloch ein.

Der Sportabzeichenobmann des Sportkreises Pforzheim –Enz, Bruno Augenstein, begrüßte pünktlich um 9.00 Uhr die anwesenden Kinder sowie die 4 Helfer Miriam Meyer,Bruno Kern, Werner Augenstein und Wolfgang Mocker. Bei der Begrüßung wurde einem Jungen zum 9. Geburtstag mit einem „Ständchen“ gratuliert. Nach einer kurzen Aufwärmung, die Außentemperatur lag um diese Zeit schon bei 26 Grad, wurde die erste Disziplin, ein 30 bzw. 50 Meter Lauf absolviert. Danach erfolgte der Ballweitwurf mit einem 80 g Schlagball. Dann war erstmals eine kurze Erholungspause bis zum Start des 800 Meter Laufes angesagt. Dieser wurde wegen des heißen Wetters vorverlegt, da die Temperatur von Stunde zu Stunde nach oben ging. Bei dieser Ausdauerdisziplin wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmer alles abverlangt. Nach einer weiteren Pause, in welcher das Geburtstagskind an alle Teilnehmer Muffins verteilte, hieß es dann ab in die Sandgrube. Die jüngeren Teilnehmer durften einen Zonenweitsprung und die Älteren einen ganz normalen Weitsprung absolvieren. Um eventuell schlechtere Ergebnisse beim Weitsprung zu verbessern hieß die letzte Übung „Seilspringen“ vorwärts.

Nach gut 2 ½ Stunden sportlicher Betätigung konnte Bruno Augenstein feststellen, dass alle Sportler und Sportlerinnen die Normen für das Deutsche Sportabzeichen im Bereich Leichtathletik erfüllt hatten. Einige Kinder müssen jetzt noch den Nachweis im „Schwimmen“ erbringen. Hierzu wird Bruno Augenstein noch einen Termin bekanntgeben. Dann heißt es ab ins Wasser im Hallenbad in Eutingen oder in Niefern.

Als Belohnung für die geleistete Arbeit bekamen alle Anwesenden vom TVK ein Eis spendiert. Ein sportlicher, verletzungsfreier Vormittag ging mit einem „Völkerballspiel“ zu Ende.

Trampolinturnen: Drei Wettkämpfe in Folge

Am 24.06.2017 fand in Büttelborn, der ehemaligen Hochburg der Sauerkrautherstellung, der 11. Sauerkraut-Pokal statt, gefolgt vom Filder-Pokal am 02.07 in Ostfildern-Ruit und den Badischen Mannschaftsmeisterschaften am 15.07. in Pforzheim. An allen drei Wettkämpfen nahmen Trampolinturnerinnen des TV Kieselbronn teil.

Sauerkraut-Pokal

Der Sauerkraut-Pokal ist ein bundesweit ausgeschriebener Wettkampf mit über 300 Teilnehmern. Gemeldet waren acht Turnerinnen des TV Kieselbronn, wobei eine Turnerin leider nicht teilnehmen konnte. Als Kampfrichter war Wolfgang Böhme gemeldet.

Die Ergebnisse im Überblick:

Altersklasse: weiblich 2008 und jünger Teilnehmerzahl: 49  
Name Rang Punkte
Viktoria Schlegel 11 51,44
Lia Moskvin 34 47,15
 
Altersklasse: weiblich 2006-2007 Teilnehmerzahl: 35  
Name Rang Punkte
Vanessa Tomme 18 47,92
Jana Moskvin 30 43,60
 
Altersklasse: weiblich 2004-2005 Teilnehmerzahl: 46  
Name Rang Punkte
Anna Kirn 20 50,42
Aylin Gruner 36 46,37
 
Altersklasse: weiblich 2004-2005 Teilnehmerzahl: 46  
Name Rang Punkte
Jule Wanner 21 46,70

Filder-Pokal

Der Filder-Pokal ist ebenfalls bundesweit ausgeschrieben und ist in der Anzahl Teilnehmer auf ca. 100 Teilnehmern begrenzt. Gemeldet waren fünf Turnerinnen des TV Kieselbronn Als Kampfrichterin war Renate Böhme gemeldet.

Die Ergebnisse im Überblick:

 

Jahrgang: weiblich 2006-2008 Teilnehmerzahl: 33  
Name Rang Punkte
Vanessa Tomme 13 68,065
Jana Moskvin 15 67,615
Johanna Heimann 17 66,280
Lia Moskvin 21 65,855
Viktoria Schlegel 23 65,035

Badische Mannschaftsmeisterschaften

Die beiden Vereine, die im Turngau Pforzheim-Enz ihren Mitgliedern Trampolinturnen anbieten, haben dieses Jahr gemeinsam die Badischen Mannschaftsmeisterschaften in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule ausgerichtet. Da in der Halle nur ein wettkampftaugliches Trampolin zur Verfügung steht, wurden vom TV Nöttingen und dem ASV Wolfartsweier insgesamt drei Hochleistungsgeräte ausgeliehen und inklusive Sicherheitstischen und Sicherheitsmatten per LKW in die Ludwig-Erhard-Halle verbracht.

Ebenso wurden Podeste für die beiden Kampfgerichte aus Wilferdingen herangeschafft.

Den Transport der Geräte und der Podeste hat der TV Nöttingen übernommen, der TV Kieselbronn war zuständig für den Auf- und Abbau und die Bewirtschaftung.

Eine Mannschaft besteht aus maximal 5 Turnerinnen, wobei die besten drei Ergebnisse in die Mannschaftswertung eingehen.

In der Altersklasse 12 bis 14 Jahre waren sieben Mannschaften gemeldet, wobei der TV Kieselbronn eine Mannschaft mit vier Turnerinnen stellte. Renate Böhme war als Kampfrichterin im Einsatz.

Nach dem Vorkampf hatte sich die Mannschaft mit einem vierten Platz für das Finale qualifiziert und konnte diesen Rang auch im Finaldurchgang mit 112,8 Punkten behaupten. Damit ist sie in dieser Altersklasse die viertbeste Mannschaft in Baden.

Die Ergebnisse im Überblick:

Altersklasse: 2003-2005 w Mannschaften: 7 Ergebnis: 112,800 Rang: 4
Name Pflicht Kür Finale
Anna Kirn 31,050 37,935 38,305
Aylin Gruner 29,150 18,370 36,880
Aylin Tekin 28,615 36,830 36,380
Jule Wanner 29,345 37,965 37,615

Gauspielfest 2017 in Königsbach

Am 02.Juli war es wieder soweit. Das Gauspielfest der Turnerjugend des Turngau Pforzheim-Enz fand für die Kids zwischen 1,5 und 8 Jahren statt. 15 Kinder des TVKs mit ihren Eltern trafen sich auf dem Sportgelände Plötzer in Königsbach, wo 8 Stationen für die Kinder aufgebaut waren. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen starteten wir an der ersten Station. Von Balancieren über Klettern und Schubkarren fahren war alles dabei. Nachdem alle Kinder die Stationen erfolgreich bewältigt hatten, knurrten ihnen die Mägen und wir stärkten uns mit Saitenwürsten und Brötchen. Bei der anschließenden Siegerehrung erhielten alle 15 Kinder eine Urkunde und eine Medaillon für ihre tolle Leistung beim Spielfest.

Eure TuJu Kieselbronn

Heinlochrunde im Zentrum der Macht von Baden-Württemberg

Am 19.7.2017 war die Heinlochrunde wieder unterwegs. Diesmal stand ein Besuch des Landtages von Baden-Württemberg auf dem Programm. Wie immer, ging es mit dem ÖPNV nach Stuttgart. Vom Hauptbahnhof aus, war es ein kurzer Fußweg bis zum Landtagsgebäude.

Vor dem Gebäude wartete schon Ministerpräsident Kretschmann (aber nicht auf die Kieselbronner) sondern auf Medienvertreter für ein „Sommer Interview“. Die Kieselbronner wurden von Dr. Hans-Ulrich Rülke im neuen Bürger- und Medienzentrum des Baden-Württembergischen Landtags begrüßt. Herr Dr. Rülke gab einen kurzen Abriss über seine Arbeit im Landtag. Die Kieselbronner erfuhren auch, dass sie die erste Gruppe seien, die im neu erstellten Bürger – und Medienzentrum empfangen wurden.

Nach einer halbstündigen Einführungsrunde über die Aufgaben und die Zusammensetzung des derzeitigen Landtages sowie Informationen über das Landtagsgebäude war es dann soweit und die Heinlochrundler durften für eine Stunde, der an diesem Tag stattfindende Debatte lauschen. Zunächst folgte die namentliche Abstimmung über ein Gesetz zur Änderung des Fischereigesetztes, welches mit großer Mehrheit abgelehnt wurde. Danach trat Verkehrsminister Hermann ans Rednerpult und erläuterte in einer 5 minütigen Rede den Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung des Gesetzes über die Planung, Organisation und Gestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs und des Finanzausgleichgesetzes. Dann hatten die einzelnen Fraktionen die Möglichkeit ihre Stellungnahme zu diesem Gesetzentwurf vorzutragen. Die Kieselbronner Zuhörer wurden Zeuge der ersten Rede im Landtag von Frau Elke Zimmer von den Grünen. Dann folgten weitere Stellungnahmen der verschiedenen Fraktionen. Weiter ging es mit der ersten Beratung über den Gesetzentwurf der AFD über das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Festsetzung des Steuersatzes für die Grunderwerbsteuer. Der AFD Vertreter Anton Baron begründete in einer ebenfalls 5 Minuten Rede diesen Antrag. Seine Franktion will den Steuersatz wieder auf 3,5 % senken. Dem wurde von den Sprechern der anderen Fraktionen widersprochen. Dann war es auch wieder Zeit den Plenarsaal zu verlassen.
Im Eugen Anton Bolz Saal (hier tagt normaler Weise ein Ausschuss des Landtages) warteten dann Prof. Dr. Erik Schweigert (FDP), Dr. Stefan Fulst-Blei (SPD), .Dr. Bernd Murschel (Grüne) und Dr. Bernd Grimmer (AFD) zum Abgeordnetengespräch. Die Herren beantworteten ausführlich sämtliche Fragen der Kieselbronner. Interessant war die übereinstimmende Aussage aller anwesenden Politiker, dass es in den Ausschüssen (im Gegensatz zur Debatte im Plenarsaal) trotz teilweise großer Meinungsunterschiede sehr harmonisch und sachlich zugeht. Hier wird eben gearbeitet und zwar zum Wohle des Volkes. In der abschließenden Debatte im Plenum erfolgen dann die werbewirksamen 5 minütigen Reden für die Presse und sonstigen Medien.

Leider verging auch die Zeit für das Abgeordnetengespräch viel zu schnell. Die Heinlochrundler hätten gut und gerne noch Fragen für eine weitere Stunde parat gehabt. Zum Schluss gab es dann noch auf der Treppe vom Plenarsaal zum Bürger- und Medienzentrumm das für Besucher des Landtags obligatorische Gruppenfoto.

Der Abschluss des sehr interessanten Nachmittags fand dann im Biergarten  des Schlossparkes in Stuttgart statt.

 

Der TVK war bei der großen „Rassler“ Sternwanderung dabei

War es früher bittere Notwendigkeit, so ist es heute ein pures Vergnügen, zu Fuß in die Stadt zu gehen. Am Sonntag, 9. Juli, war es so weit: Die große Sternwanderung aus dem gesamten Enzkreis hat die Menschen der Region auf den Spuren der Rassler nach Pforzheim geführt. Vor 250 Jahren kamen so die Menschen zu ihrer Arbeitsstelle in der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie.

Wanderer aus allen Himmelsrichtungen trafen sich gegen 13 Uhr zum großen Bürgerfest im Pforzheimer Stadtgarten ein. Mit dabei war auch eine Gruppe von rd. 40 Personen unter der Führung von TVK Wanderwart Werner Augenstein. Mitglieder der Kieselbronner Landfrauen, des Abt Entenfuß, des Tennisvereins, des TV Dürrn  und des TVKs trafen sich morgens um 10.30 Uhr an der Autohalle in Kieselbronn um gemeinsam auf dem Originalweg der Rassler nach Pforzheim zu wandern. Gerdi Tannert, Bruno Augenstein, Wolfgang Mocker und die Chefin des TV Dürrn Margit Jäger hatten zu dieser Wanderung auch noch die entsprechende Kleidung der Rassler angezogen. Der Weg der gut gelaunten Wanderschar führte auf direktem Weg, entlang der Kieselbronner Str., bis zum Hasenmaier. Weiter ging es über die Brettener Straße, vorbei am Hauptbahnhof bis zum „Rassler Denkmal“ an der Postsstraße, neben der PZ. Hier war das erste Fotoshooting für die Kieselbronner Rassler angesagt. Im Stadtgarten folgten dann später noch viele weitere Shootings Pünktlich um 13.00 Uhr trafen die „Rassler“ aus Kieselbronn auf dem Festgelände ein. Zusammen mit weiteren rd. 700 Wanderern aus dem gesamten Enzkreis wurde anschließend bei Musik und interessanten Gesprächen bis zum späten Nachmittag gefeiert. Margit Jäger durfte zudem von den Organisatoren dieser Sternwanderung für ihr tolles Outfit einen Preis entgegen nehmen. Die Kieselbronner gingen leider unberechtigter Weise leer aus. Der Rückweg nach Kieselbronn wurde, nicht wie bei den echten Rasslern, zu Fuß, sondern ganz bequem mit dem Bus bewältigt. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser Wanderung hat dieser Tag trotz großer Hitze und fast unerträgliche Schwüle sehr viel Spaß gemacht.

Tolle Schlagerparty mit Papi´s Pumpels in Kieselbronn

Turn- und Musikverein Kieselbronn hatten am vergangenen Freitag alle Schlagerfans zur Kieselbronner Schlagernacht ins TVK Sportgelände Heinloch eingeladen.

Nach vielen Wochen intensiver Vorbereitung und nach 2 arbeitsreichen Tagen des Aufbaues für diese Veranstaltung konnten die Vorstände Ludger Koytek (Musikverein) und Martin Tepe (Turnverein) die recht zahlreich, teilweise im knallbunten-glitzernden 70 er Jahre Outfit erschienen, Gäste begrüßen.

Wie bei großen Konzerten üblich, sorgte zunächst der Musikverein Kieselbronn mit seinem Auftritt, auf der extra aufgebauten Zusatzbühne, für das richtige Warm-up.

Kurz nach 20.00 Uhr war es dann soweit, und Papi´s Pumpels stürmten in ihren schrägen Klamotten auf die große Bühne. Allen voran der Frontmann und Bandgründer Rainer Vollmer (genannt der Papi) in Schlaghose, Rüschchenhemd und in Plateauschuhen. Nahezu das gleiche Outfit hatte auch unser alter und neuer Bürgermeister Heiko Faber an diesem Abend angezogen. Von nun an wurde gepumpelt was das Zeug hielt.

Das Publikum war vom ersten Ton an super drauf und hat kräftig mitgesungen, mitgeklascht und mitgetanzt. Kein Wunder, denn allen waren die Texte der Schlager aus den 70 ern bestens bekannt. Unter den Gästen in Kieselbronn waren auch viele, teilweise vom Bodensee angereiste Fans und Cliquen (z.B. Flehinger) der Band. Kurzum, bei bester Stimmung war für jeden etwas geboten. Auch sanfte Töne wie „Die Kleine Kneipe“ fehlten nicht. Papi´s Pumpels verstanden es, auch in Kieselbronn das „Partyvolk“ mit ihren Schlagern und ihren verrücktesten Choreografien zu begeistern.

Ganz viele freiwillige Helfer/innen des Musik- und Turnvereins sorgten an diesem Abend dafür, dass alle Besucher bestens mit Speis und Trank versorgt wurden. Brat- und Currywurst, Wurst- und Nudelsalat hervorragend zubereitet von Ingo Kolonko. kamen sehr gut an. Von dem Angebot an der Bar und am Getränkeausschank, wurde großer Gebrauch gemacht. Hierfür allen Helfer/innen ganz großen Dank.

Aber auch die Pumpels wurden vor dem Konzert und zwischen den Pausen bestens versorgt. Hierfür war Rita Koytek verantwortlich. Das Essen war so gut, dass die Pumpels Rita liebend gerne als konstante Cateringfrau mit an den Bodensee nehmen wollten.

Als die Pumels kurz vor Mitternacht zum dritten Mal auf die Bühne kamen, war nach einem Konfetti-Regen zu „Goodbye my Loves“, in der Pumpels-Version, die Stimmung auf dem absoluten Höhepunkt. Nach zahlreichen Zugaben verließen Papi`s Pumpels um 01.00 Uhr die Bühne und ein toller, lustiger und friedlicher, Partyabend war zu Ende. Viele Besucher sagten beim Abschied „ gell die kommen im nächsten Jahr aber wieder nach Kieselbronn“. Gibt es für einen Veranstalter ein schöneres „Dankeschön“?

Der Turnverein und der Musikverein Kieselbronn bedanken sich bei allen Gästen für deren vorbildliches Verhalten und Auftreten und natürlich bei den „Pumpels“ für ihr Kommen. Papis Pumpels haben an diesem Abend ganz gewiss viele neue Fans gefunden.




Vorjahressieger im Halbmarathon verteidigen Titel

TVK-Läufer dominieren Kreismeisterschaften – Teilnehmerrekord beim 10-km-Lauf

Jens Santruschek vom Team Intersport Zimmermann und Carmen Keppler vom SV Oberkollbach konnten, wie im Vorjahr, den Wanderpokal für den Sieg beim Halbmarathon aus den Händen von Bürgermeister Heiko Faber entgegen nehmen. Für seinen Sieg benötige Santruschek mit 1:17:13 Stdn. exakt 15 Sekunden länger als im Vorjahr. Mit diesem Erfolg schaffte Santruschek den dritten Sieg in Folge und ist nun mit insgesamt drei Siegen der bisher erfolgreichste Läufer in 15 Jahren Gaißeschenner-Halbmarathon. Auch bei den Plätzen zwei und drei gab es gegenüber 2016 keine Veränderung. Platz zwei belegte Sebastian Groteloh vom TSV Hirschau, gefolgt von Marco Holzwarth vom TVK. .Auch bei den Frauen wiederholte Carmen Keppler vom SV Oberkollbach ihren Vorjahressieg. Sie war mit 1:36.08 Stunden vier Sekunden schneller als 2016. Der zweite Platz ging an Nadja Rothweiler (Irrläufer Mühlacker) vor Sonja Pfenninger aus Pforzheim.

Bereits seit 14 Jahren werden beim Gaißeschennerlauf auch die Kreismeister der Sportkreises Pforzheim Enz ermittelt. Überragend dabei das Abschneiden der Langstreckenläufer des TV Kieselbronn. Bei den Männer holte sich Marco Holzwarth erneut den Kreismeistertitel, gefolgt von seinen Vereinskameraden Daniel Wilser und Lars Hosser. Damit ist der TV Kieselbronn nicht nur der einzige Verein im Sportkreis Pforzheim der einen Halbmarathon veranstaltet, er stellt in diesem Jahr auch die erfolgreichsten Läufer in dieser Disziplin. Kreismeisterin wurde Cornelia Wacker vom LC80 Goldstadtlaufteam.

Beim Zehnkilometer Lauf siegte Roland Golderer vom RSV Schwalbe Ellmendingen, eigentlich als erfolgreicher Radsportler bekannt, in der Zeit von 37:15 Min, vor Daniel Kirchenbauer (SV Oberkollbach) und Johannes Renner von den Jumping Elks. Bei den Frauen war Katrin Ochs (LG Filder) in 41:53 Min. erfolgreich, gefolgt von Sarah Schwär (LT Böblingen) und Seline Freyburger (LT Rennwerk Pforzheim).

Beim Schülerlauf über 1100 m ging der Gesamtsieg an Torben Tepe vom TV Kieselbronn, bei den Mädchen war Mia Scholle von der TG Dietlingen die Schnellste. Traditionell beim Gaißeschennerlauf waren auch wieder 12 Walker und Walkerinnen über die zehn Kilometer an den Start gegangen, sowie 46 Bambinis die 450 m zurückzulegen hatten und am Ziel ihre verdiente Gummibären- Medaillen in Empfang nehmen durften.

Erfreuliche Meldungen gab es auch bei den Teilnehmerzahlen, die um rund 25% über denen des Vorjahres lagen und beim Lauf über zehn Kilometer konnte mit 129 Startern sogar ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet werden.
Der TV Kieselbronn bedankt sich bei den Einwohnern für die Rücksichtnahme und auch für die zahlreiche Teilnahme aktiv oder als Zuschauer. Ebenso bei der Gemeindeverwaltung, dem DRK allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben und nicht zuletzt beim Wettergott, der es in diesem Jahr wieder sehr gut mit den Veranstaltern des Gaißeschennerlaufs meinte.

3*TVK: Marco Holzwarth (362), Daniel Wilser (278) und Lars Hosser (277)

Heinlochrunde – Eine Reise in die Vergangenheit

Wie gewohnt war die Heinlochrunde am letzten Donnerstag unterwegs. Diesmal stand ein Museumsbesuch auf dem Programm. Mit Bus und Bahn ging es zum Keltenmuseum nach Hochdorf / Enz. Zusammen mit einer sehr kompetenten Führerin begab sich die Gruppe auf eine Reise in die glanzvolle frühkeltische Vergangenheit vor zweieinhalbtausend Jahren. Zunächst wurde im Freilichtmuseum der Nachbau eines keltischen Gehöfts, eine Siedlung mit Wohnhaus, Grubenhaus, Hochspeicher und Erdkeller, besichtigt. Hier erfuhr die Gruppe sehr viel über das sehr karge Leben der Kelten. Höhepunkt des Museumsbesuches war dann die Besichtigung der sterblichen Überreste des Fürsten und der komplett rekonstruierten Grabkammer des Eisenzeitfürsten. Der Fürst ruht hier in seinem goldenen Totenschmuck auf einem aufwändig verzierten Bronzesofa. Daneben steht ein gewaltiger griechischer Bronzekessel, welcher Honig Met enthalten hatte. Auf der anderen Seite der Kammer steht sein eisenbeschlagener Wagen, ein Statussymbol vor außerordentlichem Wert, beladen mit Trinkhörnern und Bronzetellern. Die Originalfundstelle, der Fürstengrabhügel, liegt rund 400 m vom Museum entfernt. Mit 6 m Höhe und 60 m Breite bietet er einen imposanten Anblick.

Den Abschluss des Nachmittags in die Vergangenheit bildete die Schlusseinkehr im Restaurante Da Chiara in Hochdorf.