26. Bergwanderung des TVK im Chiemgauer

Trotz schlechter „Großwetterlage“ starteten am Samstag 2.9. 2017 11 TVK Mitglieder zur diesjährigen Bergwanderung in die Chiemgauer Alpen. Verteilt auf 3 PKWs ging es über die A 8 nach München und weiter Richtung Kufstein.
Die gut gelaunte Gruppe startete dann im Dauerregen, die 4 tägige Bergwanderung von Hütte zu Hütte. Das erste Etappenziel war das auf 1569 m Höhe gelegene Hochrieshaus .
Die als „Gemütliche Wanderung“, technischer eher einfach, wir bleiben unterhalb 1900 m Höhe, ausgeschriebene Wanderung, war aber alles andere als gemütlich.
Nach knapp einer Stunde Wanderzeit stand die Gruppe plötzlich vor einer Bachüberquerung. Spätestens jetzt wurde jedem klar, warum am Anfang des Weges ein Hinweisschild mit der Aufschrift „ Dieser Weg ist bei Starkregen nicht begehbar“ stand. Normalerweise kann an dieser Stelle der Bach, ohne nasse Füße zu bekommen, überquert werden. Doch nach dem seit Tagen anhaltenden Regen wurde aus dem Rinnsal ein sehr reißender Gebirgsbach und die Überquerung war an dieser Stelle nicht möglich. Das älteste Mitglied der Gruppe (Rainer) wagte dann einige Meter weiter Bergauf einen kühnen Sprung über das Wasser. Jetzt war an das Umkehren, auf einen anderen Weg, für den Rest der Gruppe nicht mehr möglich, da Rainer nicht wieder zurückspringen wollte. So entschloss man sich zunächst die Rücksäcke über das Wasser zu werfen. Mit einem etwas dickeren „Wäscheseil“ gesichert sprang dann jeder Teilnehmer mutig über das reißende Wasser. Glücklich über den erfolgreich abgeschlossenen Aufstieg erreichten die TVK, ler dann nach etwa 4 Stunden steilen Aufstiegs, pudelnass das Hochrieshaus.

Nach einer ruhigen Nacht (der Schnarcher hatte ein Einzelzimmer) wollte man nach dem Frühstück die 2. Etappe zum Spitzsteinhaus in Angriff nehmen. Doch das Wetter ließ zunächst ein Weiterwandern nicht zu. Um 11.00 Uhr sah sich die Gruppe aber gezwungen die 2. Etappe, mit einer Laufzeit von rd. 5 1/2 Stunden, trotz anhaltendem Regen durchzuführen. Der Weg führte zunächst ca. 400 Höhenmeter abwärts und dann steil bergauf, über sehr matschige Weideflächen, zum Predigtstuhl. Von hier aus ging es dann auf einem Gratweg, immer an der Deutsch – Österreichischen Grenze, entlang, über den Klausenberg zum Spitzstein. (1598 m) Kurz unterhalb des Gipfels begann der steile und felsige Abstieg zum Spitzsteinhaus (1252 m). Auch diese 2. Etappe wurde im „Regen“ bewältigt.

Am 3. Tag folgte, endlich bei sehr schönem Wanderwetter, zunächst der Abstieg ins auf 740 m gelegene Sachrang und dann auf der gegenüberliegenden Talseite wieder steil bergauf zur Priener Hütte auf einer Höhe von 1411 m. Nach einer kurzen Erholungspause starteten dann noch 7 Teilnehmer, so quasi zum Auslaufen, auf den 1800 m hohen Geigelstein.

Das war es ab es auch schon mit dem schönen Wetter. Am Morgen des 4. Tages ging es dann wieder im leichten Nieselregen zunächst in Richtung Geigelstein bergauf und dann auf einem teilweise mit Drahtseilen gesicherten Stieg über Fels und Geröll über den Roßalpenkopf zur Roßalm und weiter über den Weitlahnerkopf hinab zur Dalsenalm. Von hier aus war eigentlich vorgesehen nochmals über 500 Höhenmeter zur Kampenwand aufzusteigen. Witterungsbedingt entschied sich die Gruppe aber zum Abstieg nach Hainbach. Die letzten 10 km. wurden dann mit dem Linienbus zurückgelegt. Pünktlich zur Schlusseinkehr in Aschau kam dann wieder die Sonne hervor, so dass die Rückreise nach Kieselbronn bei bestem Wetter erfolgte.

Trotz des unbeständigen Wetters war die 26. Bergwanderung des TVK für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein tolles Erlebnis. Die Gruppe bedankt sich auf diesem Wege nochmals recht herzlich bei Lutz Augenstein für die Durchführung dieser Wanderung.

 

Der TVK war bei der großen „Rassler“ Sternwanderung dabei

War es früher bittere Notwendigkeit, so ist es heute ein pures Vergnügen, zu Fuß in die Stadt zu gehen. Am Sonntag, 9. Juli, war es so weit: Die große Sternwanderung aus dem gesamten Enzkreis hat die Menschen der Region auf den Spuren der Rassler nach Pforzheim geführt. Vor 250 Jahren kamen so die Menschen zu ihrer Arbeitsstelle in der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie.

Wanderer aus allen Himmelsrichtungen trafen sich gegen 13 Uhr zum großen Bürgerfest im Pforzheimer Stadtgarten ein. Mit dabei war auch eine Gruppe von rd. 40 Personen unter der Führung von TVK Wanderwart Werner Augenstein. Mitglieder der Kieselbronner Landfrauen, des Abt Entenfuß, des Tennisvereins, des TV Dürrn  und des TVKs trafen sich morgens um 10.30 Uhr an der Autohalle in Kieselbronn um gemeinsam auf dem Originalweg der Rassler nach Pforzheim zu wandern. Gerdi Tannert, Bruno Augenstein, Wolfgang Mocker und die Chefin des TV Dürrn Margit Jäger hatten zu dieser Wanderung auch noch die entsprechende Kleidung der Rassler angezogen. Der Weg der gut gelaunten Wanderschar führte auf direktem Weg, entlang der Kieselbronner Str., bis zum Hasenmaier. Weiter ging es über die Brettener Straße, vorbei am Hauptbahnhof bis zum „Rassler Denkmal“ an der Postsstraße, neben der PZ. Hier war das erste Fotoshooting für die Kieselbronner Rassler angesagt. Im Stadtgarten folgten dann später noch viele weitere Shootings Pünktlich um 13.00 Uhr trafen die „Rassler“ aus Kieselbronn auf dem Festgelände ein. Zusammen mit weiteren rd. 700 Wanderern aus dem gesamten Enzkreis wurde anschließend bei Musik und interessanten Gesprächen bis zum späten Nachmittag gefeiert. Margit Jäger durfte zudem von den Organisatoren dieser Sternwanderung für ihr tolles Outfit einen Preis entgegen nehmen. Die Kieselbronner gingen leider unberechtigter Weise leer aus. Der Rückweg nach Kieselbronn wurde, nicht wie bei den echten Rasslern, zu Fuß, sondern ganz bequem mit dem Bus bewältigt. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser Wanderung hat dieser Tag trotz großer Hitze und fast unerträgliche Schwüle sehr viel Spaß gemacht.

Winterlaufserie Rheinzabern / ICE-Challenge

Winterlaufserie Rheinzabern

Mittlerweile fand auch der letzte und dritte Lauf über 20 km statt. Bärbel Auxel, Bettina Hudjetz und Achim Jourdan vom TV Kieselbronn haben alle drei Läufe (10 + 15 + 20 km) erfolgreich absolviert. Hierzu herzlichen Glückwunsch für die tolle Leistung.

Das Einzelergebnis beim 20 km-Lauf der TVK-Läufer:
456. Bettina Hudjetz – 1:48:18; 6. W45
502. Bärbel Auxel – 1:51:09, 6. W55
520. Achim Jourdan – 1:52:12, 64. M55

ICE-Challenge

Am vergangenen Wochenende fand im Schömberg die schon traditionelle ICE-Challenge statt. Stephan Nonnenmacher hat sich dabei einmal mehr einer neuen Herausforderung gestellt. Im Team-Duathlon belegte er, zusammen mit seiner Mountainbikebegleiterin, einen hervorragenden 4. Platz in der Gesamtwertung. Die Laufstrecke über 4,8 km hat er dabei in einer überaus respektablen Zeit von nur 20:23 Min. bewältigt.

Ski und Rodel gut – 24. Skiausfahrt nach Ruhpolding

Vergangene Woche war es endlich wieder soweit und der TVK führte seine traditionelle „Männer – Skiausfahrt“  nach  Ruhpolding durch. Wie sollte es auch anders sein, wenn „Männer“  reisen,  fand diese Ausfahrt bei bestem Winterwetter statt. Die Nächte waren bitter kalt und tagsüber kletterten die Temperaturen im Tal auf max. Minus 7 und auf der Höhe (über 1500 m) auf 0 Grad. Die Schneeverhältnisse im Tal und auf dem Berg konnten nicht besser sein.

Ein besonderer Höhepunkt war gleich am ersten Tag die Schlittenfahrt mit anschließender Schneeschuhwanderung. Mit dem Bus und den bekannten  Guides Katja und Christian ging es hoch zur Talstation der Unternberg-Seilbahn. Der älteste Sessellift im Chiemgau brachte die 26  Mann starke Gruppe in einer 20 Minuten dauernden, sehr gemütlichen Fahrt  auf die in knapp 1500 Meter hochgelegene Unternberg Alm. In rasanter, kurvenreicher, ca. 5 km langen Fahrt,  ging es dann auf dem Rodel-Schlitten -unfallfrei- hinab bis zur auf 1000 Meter hoch gelegenen Raffner Alm. Hier startete, nach einer kurzen Kaffeepause, am späten Nachmittag dann die Schneeschuhwanderung. Die ca. 5 km lange Schneeschuhwanderung führte durch, bis zu diesem Zeitpunkt unberührte Schneehänge, hinab ins inzwischen nächtlich erhellte Ruhpolding.  

Die nächsten 3 Tage bewegten sich die Langläufer der Gruppe auf den sonnigen Loipen von Ruhpolding und Reit im Winkl.  Zum ersten Mal wurde auch die Hindenburg-Hütte bei Reit im Winkl besucht.

Die Wanderer unternahmen u.a. Wanderungen – zur und mit der Rauschbergbahn hinauf auf den Rauschberg- zum Biathlonstadion, und vorbei an der Evi Sachenbacher Hütte bis zum Seegatterl. Der obligatorische Besuch des Hofbräu Hauses in Traunstein und der Sonntagsspaziergang in Reit im Winkl fehlten auch in diesem Jahr nicht.

Für das tägliche Adrenalin der Alpin Skifahrer sorgte 3 Tage lang  das zwischen 1.200 m und 1.900 m hoch gelegene Skigebiet Winkelmoosalm – Steinplatte. Mit seinen 21 traumhaften, 1a-präparierten Pisten mit insgesamt  65 km Länge, den modernsten Sesselbahnen und dem abwechslungsreichsten Funpark ist dies das größte Skigebiet im Dreiländereck Tirol-Salzburg und Bayern.

Bestens organisiert wurde auch diese Ausfahrt wieder von Wolfi Wünsch. Hierfür sagen alle Teilnehmer ganz herzlich Dankeschön. Alle freuen sich auf die „Jubiläumsausfahrt“ in 2018.

Deutsches Sportabzeichen 2016

 

Im Jahr 2016 haben beim Turnverein Kieselbronn 42 Schüler/Jugendliche (davon 8 mit der Grundschule) und 23 Erwachsene das Deutsche Sportabzeichen, eine Auszeichnung im Breitensport in den Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination, abgelegt.

Die erfolgreichen Sportler des TVK sind:

Schüler/Jugendliche:

Tim Bischoff, Hanna Bittmann, Leonie Boos, Johannes Bossert, Jonas Brecht, Lukas Brecht,  Jonathan Deeß, Stella Diallo, Anouk Dragoudakis, Felicia Fricker, Max Günther,  Luis Hascher, Joy Hradek, Michelle Hudjetz, Lea Keber, Linda Keber, Jannik Landschulz, Monique Landschulz, Philipp Lohrer, Kevin Lohrer,  Chiara Meier, Miriam Meyer, Jaimie Müller, Sophie Näser, Hannah Niedenführ, Pele Pöschko, Kevin Rapp, Linda Rehmann, Max Rehmann, Katharina Ruf, Marvin Scheffelmeier, Jannik Schlegel, Joshua Schlegel, Sören-Mathies Stutz, Kevin Tepe, Torben Tepe, Filip Tvardik, Kim Wagener,  Alexander Walz, Florian Wank, Lukas Wenz  und, Lisa Wüst.

Erwachsene:

Farsin Afschar, Bruno Augenstein, Werner Augenstein, Lothar Fischer, Rainer Günther, Volker Hascher, Sven Hosser, Bettina Hudjetz, Giulia Hudjetz, Nina Hudjetz, Tobias Keber, Andreas Kern, Bruno Kern, Philipp Kreutel, David Mall, Guenter Mannhardt, Wolfgang Mocker, Margit Müller, Heinz Ottenbacher, Marianne Schäfer, Sandro Schäfer, Hans-Jürgen Tannert und Martin Tepe.

Das Familiensportabzeichen haben abgelegt:

Familie Bettina Hudjetzt  mit 4 Teilnehmern, Familie Tobias Keber mit 3 Teilnehmern und Familie Martin Tepe mit 3 Teilnehmern.

Der TVK gratuliert den Sportlerinnen und Sportlern zu ihren großartigen Leistungen.

Der Turnverein wünscht und hofft, dass in 2017 wieder zahlreiche Wiederholer und neue Interessierte für das Sportabzeichen trainieren und erfolgreich ablegen. Für 2017 wurden die Bedingungen leicht verändert und sind bereits unter www.deutsches-sportabzeichen.de  abzurufen. Ebenso gibt es neu eine Sportabzeichen-App unter www.sportabzeichen.splink.de .

In den Monaten Mai bis September werden wir wieder spezielle Trainings- und Abnahmetermine in Kieselbronn anbieten und im Gemeindeblatt sowie auf der Homepage des TVK veröffentlichen.

 

Saisonabschlussfahrt 2016 der TVK Radlerinnen und Radler

Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit. Pünktlich um 10.00 Uhr trafen sich 25 TVK Radlerinnen und Radler zur traditionellen Rad- Abschlussfahrt nach Hohenklingen. Das Wetter meinte es an diesem Sonntag sehr gut mit den  Radlern. Über Göbrichen, Bauschlott, Rotenbergerhof ging die Fahrt nach Bretten und weiter über Knittlingen bis nach Hohenklingen. Unterwegs gab es eine kleine flüssige Stärkung, welche der Trainer der Freitagsturner der Radgruppe mitgegeben hatte. Mit dem Glockenschlag um 12.00 Uhr erreichte die Gruppe nach 29 km das Ziel  „Gasthaus Lamm“. Dort warteten bereits weitere 13 Kieselbronnerinnen und Kieselbronner. Gut gestärkt mit Rehbraten, Zwiebelrostbraten oder Rahmschnitzel mit Spätzle, Pommes und Salat und dem einen oder anderen „Viertele Hohenklinger“  begab sich die Gruppe auf den Rückweg. Nach dem sehr steilen Anstieg in Hohenklingen ging die Fahrt „fast eben“ in Richtung Maulbronn-Schmie. Kurz vor Schmie ging die Fahrt auf dem „Eierkuchenweg“  bis nach Maulbronn West und weiter nach Ölbronn. Nach einer kurzen Kaffeepause auf der Terrasse des „Cafe Max“ ging es dann über Dürrn  zurück nach Kieselbronn, wo die Gruppe noch rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit und einer gesamt Fahrtstrecke von 49 km glücklich und „pannenfrei“ ankam.

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25. Bergwanderung des TVK auf dem Hauptkamm der Allgäuer Alpen

Am Samstag, den 27.08. 2016 trafen sich  7 Teilnehmerinnen und  9 Teilnehmer zur 25. Bergwanderung des TVK.

Mit Privat PKWs ging es nach Oberstdorf zum Parkplatz an der Fellhornbahn. Die 4 tägige Tour startete ganz gemütlich mit der Fellhornbahn.  Dann ging es auf der sogenannten Steinbockroute zunächst rd. 300 Höhenmeter abwärts zur Kühgundalp auf 1744m. Durch den Talboden führte der Weg schließlich zum serpentinenreichen Aufstieg zum Fiderepass auf  2070 m. Aber das anstrengendste war nicht der steile Schlussanstieg,  sondern die heißen sommerlichen Temperaturen von über 25 Grad.

Nach einer eher unruhigen Nacht (Matratzenlager mit weiteren 40 Bergwanderern) blies Wanderführer Lutz Augenstein früh morgens um 8.00 Uhr zur nächsten Etappe. Der Weg führte erst steil ansteigend hinauf zur Fiderescharte auf 2214 m, danach auf serpentinenreichem Weg über den Saubuckel hinunter zum Krumbacher Höhenweg. Ohne größere Steigungen ging es hinüber zur Mindelheimer Hütte. Diese wurde bereits zur frühen Mittagszeit erreicht. Ein großer Teil der Gruppe machte sich nach dem Belegen der Übernachtungsstätte (16 Bettzimmer auf  15 m².) auf den Weg zum Kemptner Köpfle (2.191m) Bis zur Kemptner Scharte ging der Weg mäßig ansteigend und dann immer steiler werdend  zum Gipfel. Die letzten Meter wurden zu einer kurzen aber steile Kletterpassage. Die Gipfelstürmer konnten als Belohnung einen ganz tollen Ausblick auf den gesamten Allgäuer Hauptkamm genießen.

Nach einer weiteren unruhigen Nacht mit Blitz und Donner hieß es am nächsten Morgen zunächst gute 500 Höhenmeter  bis zum Haldenwanger Bach abzusteigen. Danach war geplant  über einen zum Teil in den Fels gesprengten Weg hinauf zum Schrofenpass bis zur Enzianhütte zu gehen. Doch bereits Mitten im Abstieg kam ein weiteres Gewitter mit Starkregen auf. Aus Vorsichtsgründen wurde dann von der vorgesehen Route abgewichen und die jetzt bis auf die Haut nasse Wandergruppe ging talabwärts bis zur „Schwarzen Hütte“. Nach einer kurzen Verschnaufpause bei heißem Kaffee bzw. Tee ging es eine sehr steile, asphaltierte Fahrstraße hinauf zur Petersalp. Der weitere Anstieg war wiederum sehr steil und durch den immer noch anhaltenden Regen schlammig und an den Felsstücken glitschig.  Nach einer reinen Wanderzeit von ca. 5 Stunden erreichte man dann die „Enzianhütte“. Ein Teil der Gruppe machte von dem „Wellnessangebot“ der Enzianhütte (Sauna, Badeteich, Whirlpool) Gebrauch. Nach dem Abendessen saß die Gruppe gemütlich zusammen und ließen die letzten 25 Bergwanderungen Revue passieren. Dank eines großzügigen Kieselbronner Spenders, der diesmal leider verhindert war, aber mehrere dieser 25 Bergwanderungen mitgemacht hatte, gab es an  diesem Abend auch den einen bzw. anderen guten „Tropfen“ zum Trinken. Ein Teil der Spende wurde  dafür verwendet, dass die beiden Wanderführer der 25 Bergwanderungen,  Werner und Lutz Augenstein, an diesem Abend ihren eigenen Geldbeutel schonen konnten. Dem Spender sei hier recht herzlich gedankt.

Am 4 Tag der Wanderung ging es,  jetzt bei wieder sehr schönem Wetter, zunächst weiter aufwärts in Richtung Rappenseehütte. Nachdem die schwierigste Passage, eine mit Altschnee bedeckte Rinne, überwunden war, stieg der Weg nun  einfacher  in Richtung Muskopfsattel an. Am Bergsattel angelangt ging es auf dem „Eselweg“ (steiler und rutschiger Pfad) hinab bis zur „Schwarzen Hütte“. Die restlichen 10 km wurden  dann auf asphaltiertem Weg zurückgelegt. Alle Teilnehmer waren glücklich am frühen Nachmittag das Endziel erreicht zu haben. Nach einer kurzen Schlusseinkehr wurde die Heimfahrt angetreten. Dem Wanderwart Lutz Augenstein sei hier nochmals ganz herzlich für diese, trotz Gewitter, schöne 4 tägige Bergwanderung gedankt.

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TVK Wandergruppe unterwegs auf dem Karlsruher Grad…

…dem einzigen Klettersteig im Schwarzwald

Gebirgswanderführer Lutz Augenstein hatte am vergangenen Sonntag, zur Eingewöhnung auf die 25. Bergwanderung des TVK Ende August, zur Wanderung über den Karlsruher Grad im Nordschwarzwald eingeladen.

Insgesamt 14 Personen nahmen bei idealstem Wanderwetter an dieser hochgebirgsähnlichen Tour teil. Start zu dieser anstrengenden und sehr abwechslungsreichen Rundwanderung war am Bahnhof in Ottenhöfen. Der Weg, als Genießer Pfad Karlsruher Grat hervorragend ausgeschildert, führte vom Bahnhof auf einem schmalen Pfad steil bergauf bis zum Eichkopf. Vorbei an der Eichkopfhütte ging es auf ebenso steilem Abstieg bis zu den sagenumwobenen, wildromantischen Edelfrauengrab-Wasserfällen.

Am Edelfrauengrab erzählte Wanderführer Lutz die Sage des Edelfrauengrabes, eine recht brutale Geschichte. Der Sage nach hat dort einst ein Ritter seine Frau lebendig einmauern lassen, nachdem er erfuhr, dass die Rabenmutter sechs ihrer Siebenlinge töten lassen wollte. Entlang des Gottschlägbachs führte der Weg dann über viele hundert Stufen die Wasserfälle hoch bis zum „Romantischen Brückle“ und weiter durch das Gottschlägtal.

Nach einer kurzen Rast am Getränkebrunnen ging es auf einem steil ansteigenden Pfad vorbei am Herrenschrofen (Ausblick!) bis zum Einstieg des Klettersteiges Karlsruher Grat. Nach ca. 400 m toller anspruchsvoller Kletterpassage, zeitweise auf allen „Vieren“ bezwungen, mit herrlichen Ausblicken ins Gottschlägtal und die Rheinebene, erreichte man dann wieder einen Waldweg. Dieser führte zum höchsten Punkt der Tour, dem Bosensteiner Eck. Hier war dann die Zeit für eine 2. Vesperpause mit Kaffee und Kuchen gekommen. Weiter ging die Wanderung entlang der Weidekoppeln bis zum Brennte Schrofen. Von hier aus hatte man einen herrlichen Blick hinunter nach Ottenhöfen und weiter über die Rheinebene bis zum Hauptkamm der Vogesen.

Dem Grenzweg entlang ging es dann steil bergab über das Kleineck und die Hagenbruck, vorbei an der evangelischen Kirche und der Hammerschmiede, zurück bis zum Bahnhof in Ottenhöfen. Glücklich und stolz auf die während der knapp 6 stündigen Wanderung erbrachte Leistung fuhren die TVK ler dann mit dem Auto zurück nach Kieselbronn, wo sie rechtzeitig zum Beginn des EM–Spieles ankamen.

Alle Teilnehmer sagen dem Wanderführer Lutz Augenstein nochmals herzlichen Dank für die Vorbereitung und Durchführung dieser ganz tollen Wanderung. Wir freuen uns jetzt schon alle auf die 25. Hochgebirgswanderung Ende August.

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„Götz Wanderung“ 2016

Nach „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn ist Goetz die herausragende Persönlichkeit der deutschen Turnerbewegung des 19. Jahrhunderts. Wenigstens einmal im Jahr, an Christi Himmelfahrt, machten sich die Vereine zu längeren Wanderungen auf, trafen dabei andere Vereine und erfanden so ihr „GÖTZ“liches Wandern. Bis heute führen diese „Götz-Wanderungen“ viele DTB-Vereine durch. So auch der TV Kieselbronn.

In diesem Jahr führte Wanderwart Werner Augenstein eine über 30 köpfige Mannschaft bei idealstem Wanderwetter durch die Kieselbronner Flur. Los ging es beim Schafhausplatz durch die Nieferner Str. und den Schneitweg bis zum „Schlössle“. Dann ging es weiter auf der linken Seite des Gaulsgraben bis zum Enzberger Friedhof. In unmittelbarer Nähe der „Bettler Eiche“ – der Erzählung nach trafen sich hier früher die Bettler von Kieselbronn, Enzberg und Dürrn und tauschten ihre Erfahrungen aus- wurde die Wandergruppe von Marion Augenstein mit ihrem „Marketenderwagen“ zum 2. Frühstück erwartet. Nach der immer sehr willkommenen Stärkung ging es fast senkrecht auf einem Trampelpfad hinauf zum „Hitzloch“.Dies ist der Umgangsname der Kieselbronner , in Wirklichkeit heißt es „Rainloch“. Das Rainloch ist eine Schachthöhle im Muschelkalk-Karst. Auf dem Niveau von −4 m befindet sich ein teilweise enger horizontaler Seitenteil. Die größte Halle des Rainlochs ist die Fledermaushalle. Die Höhle ist derzeit durch einen Erdrutsch fast komplett zugeschüttet. Der Weg zurück nach Kieselbronn führte durch den „Schlupf“. Beim Bockbierfest des Kleintierzüchtervereins im Bühlwald fand sich die TVK Mannschaft dann zum geselligen Abschluss der Wanderung ein.

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Ausflug Heinlochrunde – Archäologisches Museum Pforzheim

Der erste Termin in diesem Jahr führte die Heinlochrunde am vergangenen Donnerstag in das Archäologische Museum nach Pforzheim.

Am Kappelhofplatz wurde die Gruppe von 31 Personen bereits von Jeff Klotz erwartet. Jeff Klotz war den meisten Teilnehmer bereits bekannt. Er führte die Gruppe vor etwa 2 Jahren durch das Römermuseum in Wilferdingen. J. Klotz ist seit 2009 Museumsleiter des Römermuseum Remchingen, seit 2013 Direktor der Kultur- und Museumslandschaft Nordschwarzwald und seit 2015 Kurator des Archäologischen Museums Pforzheim. D. h. die Gruppe wurde von dem „Fachmann“ des Enzkreises für Archäologie durch das Museum im Kappelhofbau geführt.

Die Welt der Römer und die Anfänge Pforzheims sind im Archäologischen Schauplatz Kappelhof zu entdecken. J. Klotz erklärte der Besuchergruppe die Alltagskultur der Römer, ihre hochentwickelte Architektur und Technik, ihren Götterkult und ihre Begräbnissitten. Die römische Mythologie wird dort auf den zahlreichen Göttersteinen lebendig gezeigt. Warum siedelten sich die Menschen gerade in Pforzheim an? Warum hieß Pforzheim „PORTUS“, als die Stadt von den Römern gegründet wurde? Diese und andere Fragen erklärte J. Klotz ausführlich und spannend bei seiner Führung durch das Museum.

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