Bergwanderung 2018 in den Tannheimer Bergen

 

Die TVK Bergwanderer waren in den Tannheimer Bergen unterwegs.

Mit Wanderführer Lutz Augenstein fuhren am Samstag vergangener Woche 12 TVK Mitglieder zur alljährlichen Bergwanderung,von Hütte zu Hütte, ins Tannheimer Tal. Nach einer reibungslosen Anfahrt startete die Gruppe kurz nach 9.00 Uhr vom Parkplatz an der Talstation der Gondelbahn Füssener Jöchle in Grän zur ersten Etappe. Zunächst ging es auf ebener Strecke nach Enge (auf 1140 Meter). Hier begann dann der recht steile 2 ½ stündige Aufstieg zur Bad Kissinger Hütte auf 1788m. Dieser Aufstieg wurde, wie im letzten Jahr, bei Dauerregen absolviert. Der Regen war dann auch dafür verantwortlich, dass die für den Nachmittag geplante Besteigung des Aggenstein nicht stattfinden konnte.

Das Wetter am Morgen des 2. Tages war nicht viel besser. Auf dem Tannheimer Höhenweg (leider ohne die gewünschte Sicht auf das Tannheimer Tal) ging es zunächst wieder abwärts zur Sebenalm und dann wieder bergauf über den Gamskopf (1890 m) zur Sonnenalm. Nach einer kurzen Rast führte der Weg (jetzt endlich ohne Regen) wieder abwärts zur Vilser Scharte und anschließend sehr steil bergauf zur Großen Schlicke auf 2059 m. Leider war auch hier noch immer keine Aussicht zu genießen. Nach einer kurzen Rast am Gipfelkreuz führte der Weg steil bergab zur Otto Mayr Hütte auf 1530 m Höhe.

Am Morgen des 3. Tages gab es endlich die sehnsüchtig erwartete Sonne. Jetzt machte das Wandern weitaus mehr Spaß. Die geplante Route über die Nesselwängler Scharte (2007 m) war leider wegen defekter Sicherungsseile nicht möglich. Die Wanderung ging deshalb auf dem längeren Weg über das Sabachjoch (1860 m) zum Gimpel Haus (1860 m). Der Aufstieg zum Sabachjoch und der anschließende Abstieg in Richtung Gimpel Haus war aufgrund des vorangegangenen Regens sehr matschig und somit auch rutschig. Nach der Ankunft im Gimpel Haus machte sich auch gleich ein Teil der Gruppe auf zur Besteigung der Rot Flüh (2108 m). Von hier oben aus war der Ausblick auf das Tannheimer Tal grandios.

Nach einer fast schnarch freien Nacht führte die Route zunächst sehr steil bergab bis nach Nesselwängle und anschließend wieder bergauf bis zum Adlerhorst. Zur Belohnung gab es einen wunderschönen Blick auf den Haldensee. Die weitere Wegstrecke bis zum Parkplatz der Gondelbahn Füssener Jöchle war dann eine schöne, gemütliche Erholungsstrecke.

Bevor die Gruppe wieder die Heimreise nach Kieselbronn antrat, ging es noch zum gemeinsamen „Abschlusses sen“ nach Tannheim. Hier bedankte sich der älteste Teilnehmer an dieser Bergwanderung – Rainer Nonnenmacher- bei Wanderführer Lutz Augenstein im Namen aller Teilnehmer für die, trotz des anfänglichen Regens, sehr schöne Bergwanderung 2018 und ermunterte ihn auch in 2019 wieder eine Bergwanderung auszuschreiben und durchzuführen.

Heinlochrunde unterwegs im Schwarzwald

 

Am letzten Donnerstag im April unternahm die Heinlochrunde eine Wanderung durch das Teinachtal. Bus und Bahn brachte die 25 köpfige Wanderschar zum Bahnhof Bad Teinach im Nagoldtal. Auf dem Genießerpfad „Der Teinacher“ ging die Wanderung vom Bahnhof Bad Teinach durch das romantische Teinachtal. Vorbei am Marmorwerk führte der stellenweise naturnahe Pfad durch den märchenhaften Wald entlang der Teinach bis zum Freibad. Weiter ging der Weg durch das malerische Kurörtchen Bad Teinach, den Rötenbach entlang in Richtung Zavelstein, bis zur Schloßberghütte. Diese Wanderhütte ist als Blockhütte aus Holzstämmen der Weißtanne aus dem heimischen Forst gebaut. Regional ist aber nicht nur das Holz, sondern auch das kulinarische Angebot. Die Heinlochrundler ließen sich dort die Vesperspezialitäten und das eine oder andere frisch gezapftes Brauhaus Bier schmecken. Gestärkt ging es dann bergab nach Bad Teinach bis zum Kurhotel. Mit dem Linienbus, max. 20 Sitzplätze, davon waren 6 Plätze bereits besetzt, folgte dann die sehr lustige uns spaßige Rückfahrt durch die 7 Teilorte Bad Teinachs bis zum Bahnhof. Wie schon bei der Hinfahrt, erfolgte die Heimreise mit der Kulturbahn und dem Bus.

Als nächster Programmpunkt der „Heinlochrunde“ steht am Donnerstag den 31.5.2018 ein Besuch im Salz-Bergwerk Bad Friedrichshall an.

 

Sportlerehrung 2018

 

Bei der diesjährigen Sportlerehrung durch den Sportkreis Pforzheim Enz, die Stadtverwaltung Pforzheim und das Landratsamt Enzkreis am vergangenen Freitag im CCP, wurden auch wieder eine sehr große Anzahl an Sportlerinnen und Sportler des TV Kieselbronn ausgezeichnet.

In der Kategorie Mannschaft wurde die Ringtennismannschaft mit Carina Mezger, Julia Wagner, Britt Abrecht, Till Mezger, Timo und Rainer Hufnagel und Achim Schmied als Deutscher Vizemeister geehrt.

In der Kategorie Einzel, Doppel und Paare wurden folgende Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet:

Heinrich Hillinger, Rainer Hufnagel, Till Märtens, Carina Mezger, Vincent, Quentin und Kilian Reichel, Achim und Ulrike Schmied, Martin Stalp sowie Britta Tepe

Die Ehrung wurde vorgenommen durch den neuen Landrat Bastian Rosenau und durch die Vorsitzende des Sportkreises Pforzheim Enz, Frau Gudrun Augenstein.

Der Vorstand und die Verwaltung des TVK sind sehr stolz auf die erbrachten Leistungen und gratulieren den erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler rechst herzlich und wünschen allen auch für 2018 viele weitere große Erfolge.

Weihnachtswanderung 2017

Am 2.Weihnachtsfeiertag möchten wir alle, die sich an den Festtagen gerne an der frischen Luft bewegen, einladen.

Die Wanderung wird ca. 2 Stunden betragen wir Laufen zum Golfplatz –Karlshäuser Hof- wo wir uns bei einem feinen Mittagessen für den Heimweg stärken können.

Wir werden den kürzesten Weg nach Hause nehmen.

Treffpunkt: 26.12.2017 (2.Weihnachtsfeiertag) um 10.00 Uhr, Am Schafhausplatz

Wir möchten uns bei allen bedanken die uns bei den vergangenen TVK-Wanderungen begleitet haben und wünschen Euch bereits jetzt ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2018.

Euer Wanderwart

Werner Augenstein mit Familie

26. Bergwanderung des TVK im Chiemgauer

Trotz schlechter „Großwetterlage“ starteten am Samstag 2.9. 2017 11 TVK Mitglieder zur diesjährigen Bergwanderung in die Chiemgauer Alpen. Verteilt auf 3 PKWs ging es über die A 8 nach München und weiter Richtung Kufstein.
Die gut gelaunte Gruppe startete dann im Dauerregen, die 4 tägige Bergwanderung von Hütte zu Hütte. Das erste Etappenziel war das auf 1569 m Höhe gelegene Hochrieshaus .
Die als „Gemütliche Wanderung“, technischer eher einfach, wir bleiben unterhalb 1900 m Höhe, ausgeschriebene Wanderung, war aber alles andere als gemütlich.
Nach knapp einer Stunde Wanderzeit stand die Gruppe plötzlich vor einer Bachüberquerung. Spätestens jetzt wurde jedem klar, warum am Anfang des Weges ein Hinweisschild mit der Aufschrift „ Dieser Weg ist bei Starkregen nicht begehbar“ stand. Normalerweise kann an dieser Stelle der Bach, ohne nasse Füße zu bekommen, überquert werden. Doch nach dem seit Tagen anhaltenden Regen wurde aus dem Rinnsal ein sehr reißender Gebirgsbach und die Überquerung war an dieser Stelle nicht möglich. Das älteste Mitglied der Gruppe (Rainer) wagte dann einige Meter weiter Bergauf einen kühnen Sprung über das Wasser. Jetzt war an das Umkehren, auf einen anderen Weg, für den Rest der Gruppe nicht mehr möglich, da Rainer nicht wieder zurückspringen wollte. So entschloss man sich zunächst die Rücksäcke über das Wasser zu werfen. Mit einem etwas dickeren „Wäscheseil“ gesichert sprang dann jeder Teilnehmer mutig über das reißende Wasser. Glücklich über den erfolgreich abgeschlossenen Aufstieg erreichten die TVK, ler dann nach etwa 4 Stunden steilen Aufstiegs, pudelnass das Hochrieshaus.

Nach einer ruhigen Nacht (der Schnarcher hatte ein Einzelzimmer) wollte man nach dem Frühstück die 2. Etappe zum Spitzsteinhaus in Angriff nehmen. Doch das Wetter ließ zunächst ein Weiterwandern nicht zu. Um 11.00 Uhr sah sich die Gruppe aber gezwungen die 2. Etappe, mit einer Laufzeit von rd. 5 1/2 Stunden, trotz anhaltendem Regen durchzuführen. Der Weg führte zunächst ca. 400 Höhenmeter abwärts und dann steil bergauf, über sehr matschige Weideflächen, zum Predigtstuhl. Von hier aus ging es dann auf einem Gratweg, immer an der Deutsch – Österreichischen Grenze, entlang, über den Klausenberg zum Spitzstein. (1598 m) Kurz unterhalb des Gipfels begann der steile und felsige Abstieg zum Spitzsteinhaus (1252 m). Auch diese 2. Etappe wurde im „Regen“ bewältigt.

Am 3. Tag folgte, endlich bei sehr schönem Wanderwetter, zunächst der Abstieg ins auf 740 m gelegene Sachrang und dann auf der gegenüberliegenden Talseite wieder steil bergauf zur Priener Hütte auf einer Höhe von 1411 m. Nach einer kurzen Erholungspause starteten dann noch 7 Teilnehmer, so quasi zum Auslaufen, auf den 1800 m hohen Geigelstein.

Das war es ab es auch schon mit dem schönen Wetter. Am Morgen des 4. Tages ging es dann wieder im leichten Nieselregen zunächst in Richtung Geigelstein bergauf und dann auf einem teilweise mit Drahtseilen gesicherten Stieg über Fels und Geröll über den Roßalpenkopf zur Roßalm und weiter über den Weitlahnerkopf hinab zur Dalsenalm. Von hier aus war eigentlich vorgesehen nochmals über 500 Höhenmeter zur Kampenwand aufzusteigen. Witterungsbedingt entschied sich die Gruppe aber zum Abstieg nach Hainbach. Die letzten 10 km. wurden dann mit dem Linienbus zurückgelegt. Pünktlich zur Schlusseinkehr in Aschau kam dann wieder die Sonne hervor, so dass die Rückreise nach Kieselbronn bei bestem Wetter erfolgte.

Trotz des unbeständigen Wetters war die 26. Bergwanderung des TVK für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein tolles Erlebnis. Die Gruppe bedankt sich auf diesem Wege nochmals recht herzlich bei Lutz Augenstein für die Durchführung dieser Wanderung.

 

Der TVK war bei der großen „Rassler“ Sternwanderung dabei

War es früher bittere Notwendigkeit, so ist es heute ein pures Vergnügen, zu Fuß in die Stadt zu gehen. Am Sonntag, 9. Juli, war es so weit: Die große Sternwanderung aus dem gesamten Enzkreis hat die Menschen der Region auf den Spuren der Rassler nach Pforzheim geführt. Vor 250 Jahren kamen so die Menschen zu ihrer Arbeitsstelle in der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie.

Wanderer aus allen Himmelsrichtungen trafen sich gegen 13 Uhr zum großen Bürgerfest im Pforzheimer Stadtgarten ein. Mit dabei war auch eine Gruppe von rd. 40 Personen unter der Führung von TVK Wanderwart Werner Augenstein. Mitglieder der Kieselbronner Landfrauen, des Abt Entenfuß, des Tennisvereins, des TV Dürrn  und des TVKs trafen sich morgens um 10.30 Uhr an der Autohalle in Kieselbronn um gemeinsam auf dem Originalweg der Rassler nach Pforzheim zu wandern. Gerdi Tannert, Bruno Augenstein, Wolfgang Mocker und die Chefin des TV Dürrn Margit Jäger hatten zu dieser Wanderung auch noch die entsprechende Kleidung der Rassler angezogen. Der Weg der gut gelaunten Wanderschar führte auf direktem Weg, entlang der Kieselbronner Str., bis zum Hasenmaier. Weiter ging es über die Brettener Straße, vorbei am Hauptbahnhof bis zum „Rassler Denkmal“ an der Postsstraße, neben der PZ. Hier war das erste Fotoshooting für die Kieselbronner Rassler angesagt. Im Stadtgarten folgten dann später noch viele weitere Shootings Pünktlich um 13.00 Uhr trafen die „Rassler“ aus Kieselbronn auf dem Festgelände ein. Zusammen mit weiteren rd. 700 Wanderern aus dem gesamten Enzkreis wurde anschließend bei Musik und interessanten Gesprächen bis zum späten Nachmittag gefeiert. Margit Jäger durfte zudem von den Organisatoren dieser Sternwanderung für ihr tolles Outfit einen Preis entgegen nehmen. Die Kieselbronner gingen leider unberechtigter Weise leer aus. Der Rückweg nach Kieselbronn wurde, nicht wie bei den echten Rasslern, zu Fuß, sondern ganz bequem mit dem Bus bewältigt. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser Wanderung hat dieser Tag trotz großer Hitze und fast unerträgliche Schwüle sehr viel Spaß gemacht.