Winterlaufserie Rheinzabern / ICE-Challenge

Winterlaufserie Rheinzabern

Mittlerweile fand auch der letzte und dritte Lauf über 20 km statt. Bärbel Auxel, Bettina Hudjetz und Achim Jourdan vom TV Kieselbronn haben alle drei Läufe (10 + 15 + 20 km) erfolgreich absolviert. Hierzu herzlichen Glückwunsch für die tolle Leistung.

Das Einzelergebnis beim 20 km-Lauf der TVK-Läufer:
456. Bettina Hudjetz – 1:48:18; 6. W45
502. Bärbel Auxel – 1:51:09, 6. W55
520. Achim Jourdan – 1:52:12, 64. M55

ICE-Challenge

Am vergangenen Wochenende fand im Schömberg die schon traditionelle ICE-Challenge statt. Stephan Nonnenmacher hat sich dabei einmal mehr einer neuen Herausforderung gestellt. Im Team-Duathlon belegte er, zusammen mit seiner Mountainbikebegleiterin, einen hervorragenden 4. Platz in der Gesamtwertung. Die Laufstrecke über 4,8 km hat er dabei in einer überaus respektablen Zeit von nur 20:23 Min. bewältigt.

Ski und Rodel gut – 24. Skiausfahrt nach Ruhpolding

Vergangene Woche war es endlich wieder soweit und der TVK führte seine traditionelle „Männer – Skiausfahrt“  nach  Ruhpolding durch. Wie sollte es auch anders sein, wenn „Männer“  reisen,  fand diese Ausfahrt bei bestem Winterwetter statt. Die Nächte waren bitter kalt und tagsüber kletterten die Temperaturen im Tal auf max. Minus 7 und auf der Höhe (über 1500 m) auf 0 Grad. Die Schneeverhältnisse im Tal und auf dem Berg konnten nicht besser sein.

Ein besonderer Höhepunkt war gleich am ersten Tag die Schlittenfahrt mit anschließender Schneeschuhwanderung. Mit dem Bus und den bekannten  Guides Katja und Christian ging es hoch zur Talstation der Unternberg-Seilbahn. Der älteste Sessellift im Chiemgau brachte die 26  Mann starke Gruppe in einer 20 Minuten dauernden, sehr gemütlichen Fahrt  auf die in knapp 1500 Meter hochgelegene Unternberg Alm. In rasanter, kurvenreicher, ca. 5 km langen Fahrt,  ging es dann auf dem Rodel-Schlitten -unfallfrei- hinab bis zur auf 1000 Meter hoch gelegenen Raffner Alm. Hier startete, nach einer kurzen Kaffeepause, am späten Nachmittag dann die Schneeschuhwanderung. Die ca. 5 km lange Schneeschuhwanderung führte durch, bis zu diesem Zeitpunkt unberührte Schneehänge, hinab ins inzwischen nächtlich erhellte Ruhpolding.  

Die nächsten 3 Tage bewegten sich die Langläufer der Gruppe auf den sonnigen Loipen von Ruhpolding und Reit im Winkl.  Zum ersten Mal wurde auch die Hindenburg-Hütte bei Reit im Winkl besucht.

Die Wanderer unternahmen u.a. Wanderungen – zur und mit der Rauschbergbahn hinauf auf den Rauschberg- zum Biathlonstadion, und vorbei an der Evi Sachenbacher Hütte bis zum Seegatterl. Der obligatorische Besuch des Hofbräu Hauses in Traunstein und der Sonntagsspaziergang in Reit im Winkl fehlten auch in diesem Jahr nicht.

Für das tägliche Adrenalin der Alpin Skifahrer sorgte 3 Tage lang  das zwischen 1.200 m und 1.900 m hoch gelegene Skigebiet Winkelmoosalm – Steinplatte. Mit seinen 21 traumhaften, 1a-präparierten Pisten mit insgesamt  65 km Länge, den modernsten Sesselbahnen und dem abwechslungsreichsten Funpark ist dies das größte Skigebiet im Dreiländereck Tirol-Salzburg und Bayern.

Bestens organisiert wurde auch diese Ausfahrt wieder von Wolfi Wünsch. Hierfür sagen alle Teilnehmer ganz herzlich Dankeschön. Alle freuen sich auf die „Jubiläumsausfahrt“ in 2018.

Deutsches Sportabzeichen 2016

 

Im Jahr 2016 haben beim Turnverein Kieselbronn 42 Schüler/Jugendliche (davon 8 mit der Grundschule) und 23 Erwachsene das Deutsche Sportabzeichen, eine Auszeichnung im Breitensport in den Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination, abgelegt.

Die erfolgreichen Sportler des TVK sind:

Schüler/Jugendliche:

Tim Bischoff, Hanna Bittmann, Leonie Boos, Johannes Bossert, Jonas Brecht, Lukas Brecht,  Jonathan Deeß, Stella Diallo, Anouk Dragoudakis, Felicia Fricker, Max Günther,  Luis Hascher, Joy Hradek, Michelle Hudjetz, Lea Keber, Linda Keber, Jannik Landschulz, Monique Landschulz, Philipp Lohrer, Kevin Lohrer,  Chiara Meier, Miriam Meyer, Jaimie Müller, Sophie Näser, Hannah Niedenführ, Pele Pöschko, Kevin Rapp, Linda Rehmann, Max Rehmann, Katharina Ruf, Marvin Scheffelmeier, Jannik Schlegel, Joshua Schlegel, Sören-Mathies Stutz, Kevin Tepe, Torben Tepe, Filip Tvardik, Kim Wagener,  Alexander Walz, Florian Wank, Lukas Wenz  und, Lisa Wüst.

Erwachsene:

Farsin Afschar, Bruno Augenstein, Werner Augenstein, Lothar Fischer, Rainer Günther, Volker Hascher, Sven Hosser, Bettina Hudjetz, Giulia Hudjetz, Nina Hudjetz, Tobias Keber, Andreas Kern, Bruno Kern, Philipp Kreutel, David Mall, Guenter Mannhardt, Wolfgang Mocker, Margit Müller, Heinz Ottenbacher, Marianne Schäfer, Sandro Schäfer, Hans-Jürgen Tannert und Martin Tepe.

Das Familiensportabzeichen haben abgelegt:

Familie Bettina Hudjetzt  mit 4 Teilnehmern, Familie Tobias Keber mit 3 Teilnehmern und Familie Martin Tepe mit 3 Teilnehmern.

Der TVK gratuliert den Sportlerinnen und Sportlern zu ihren großartigen Leistungen.

Der Turnverein wünscht und hofft, dass in 2017 wieder zahlreiche Wiederholer und neue Interessierte für das Sportabzeichen trainieren und erfolgreich ablegen. Für 2017 wurden die Bedingungen leicht verändert und sind bereits unter www.deutsches-sportabzeichen.de  abzurufen. Ebenso gibt es neu eine Sportabzeichen-App unter www.sportabzeichen.splink.de .

In den Monaten Mai bis September werden wir wieder spezielle Trainings- und Abnahmetermine in Kieselbronn anbieten und im Gemeindeblatt sowie auf der Homepage des TVK veröffentlichen.

 

Saisonabschlussfahrt 2016 der TVK Radlerinnen und Radler

Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit. Pünktlich um 10.00 Uhr trafen sich 25 TVK Radlerinnen und Radler zur traditionellen Rad- Abschlussfahrt nach Hohenklingen. Das Wetter meinte es an diesem Sonntag sehr gut mit den  Radlern. Über Göbrichen, Bauschlott, Rotenbergerhof ging die Fahrt nach Bretten und weiter über Knittlingen bis nach Hohenklingen. Unterwegs gab es eine kleine flüssige Stärkung, welche der Trainer der Freitagsturner der Radgruppe mitgegeben hatte. Mit dem Glockenschlag um 12.00 Uhr erreichte die Gruppe nach 29 km das Ziel  „Gasthaus Lamm“. Dort warteten bereits weitere 13 Kieselbronnerinnen und Kieselbronner. Gut gestärkt mit Rehbraten, Zwiebelrostbraten oder Rahmschnitzel mit Spätzle, Pommes und Salat und dem einen oder anderen „Viertele Hohenklinger“  begab sich die Gruppe auf den Rückweg. Nach dem sehr steilen Anstieg in Hohenklingen ging die Fahrt „fast eben“ in Richtung Maulbronn-Schmie. Kurz vor Schmie ging die Fahrt auf dem „Eierkuchenweg“  bis nach Maulbronn West und weiter nach Ölbronn. Nach einer kurzen Kaffeepause auf der Terrasse des „Cafe Max“ ging es dann über Dürrn  zurück nach Kieselbronn, wo die Gruppe noch rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit und einer gesamt Fahrtstrecke von 49 km glücklich und „pannenfrei“ ankam.

20161023_155423

20161023_143543

20161023_143404

20161023_100129

25. Bergwanderung des TVK auf dem Hauptkamm der Allgäuer Alpen

Am Samstag, den 27.08. 2016 trafen sich  7 Teilnehmerinnen und  9 Teilnehmer zur 25. Bergwanderung des TVK.

Mit Privat PKWs ging es nach Oberstdorf zum Parkplatz an der Fellhornbahn. Die 4 tägige Tour startete ganz gemütlich mit der Fellhornbahn.  Dann ging es auf der sogenannten Steinbockroute zunächst rd. 300 Höhenmeter abwärts zur Kühgundalp auf 1744m. Durch den Talboden führte der Weg schließlich zum serpentinenreichen Aufstieg zum Fiderepass auf  2070 m. Aber das anstrengendste war nicht der steile Schlussanstieg,  sondern die heißen sommerlichen Temperaturen von über 25 Grad.

Nach einer eher unruhigen Nacht (Matratzenlager mit weiteren 40 Bergwanderern) blies Wanderführer Lutz Augenstein früh morgens um 8.00 Uhr zur nächsten Etappe. Der Weg führte erst steil ansteigend hinauf zur Fiderescharte auf 2214 m, danach auf serpentinenreichem Weg über den Saubuckel hinunter zum Krumbacher Höhenweg. Ohne größere Steigungen ging es hinüber zur Mindelheimer Hütte. Diese wurde bereits zur frühen Mittagszeit erreicht. Ein großer Teil der Gruppe machte sich nach dem Belegen der Übernachtungsstätte (16 Bettzimmer auf  15 m².) auf den Weg zum Kemptner Köpfle (2.191m) Bis zur Kemptner Scharte ging der Weg mäßig ansteigend und dann immer steiler werdend  zum Gipfel. Die letzten Meter wurden zu einer kurzen aber steile Kletterpassage. Die Gipfelstürmer konnten als Belohnung einen ganz tollen Ausblick auf den gesamten Allgäuer Hauptkamm genießen.

Nach einer weiteren unruhigen Nacht mit Blitz und Donner hieß es am nächsten Morgen zunächst gute 500 Höhenmeter  bis zum Haldenwanger Bach abzusteigen. Danach war geplant  über einen zum Teil in den Fels gesprengten Weg hinauf zum Schrofenpass bis zur Enzianhütte zu gehen. Doch bereits Mitten im Abstieg kam ein weiteres Gewitter mit Starkregen auf. Aus Vorsichtsgründen wurde dann von der vorgesehen Route abgewichen und die jetzt bis auf die Haut nasse Wandergruppe ging talabwärts bis zur „Schwarzen Hütte“. Nach einer kurzen Verschnaufpause bei heißem Kaffee bzw. Tee ging es eine sehr steile, asphaltierte Fahrstraße hinauf zur Petersalp. Der weitere Anstieg war wiederum sehr steil und durch den immer noch anhaltenden Regen schlammig und an den Felsstücken glitschig.  Nach einer reinen Wanderzeit von ca. 5 Stunden erreichte man dann die „Enzianhütte“. Ein Teil der Gruppe machte von dem „Wellnessangebot“ der Enzianhütte (Sauna, Badeteich, Whirlpool) Gebrauch. Nach dem Abendessen saß die Gruppe gemütlich zusammen und ließen die letzten 25 Bergwanderungen Revue passieren. Dank eines großzügigen Kieselbronner Spenders, der diesmal leider verhindert war, aber mehrere dieser 25 Bergwanderungen mitgemacht hatte, gab es an  diesem Abend auch den einen bzw. anderen guten „Tropfen“ zum Trinken. Ein Teil der Spende wurde  dafür verwendet, dass die beiden Wanderführer der 25 Bergwanderungen,  Werner und Lutz Augenstein, an diesem Abend ihren eigenen Geldbeutel schonen konnten. Dem Spender sei hier recht herzlich gedankt.

Am 4 Tag der Wanderung ging es,  jetzt bei wieder sehr schönem Wetter, zunächst weiter aufwärts in Richtung Rappenseehütte. Nachdem die schwierigste Passage, eine mit Altschnee bedeckte Rinne, überwunden war, stieg der Weg nun  einfacher  in Richtung Muskopfsattel an. Am Bergsattel angelangt ging es auf dem „Eselweg“ (steiler und rutschiger Pfad) hinab bis zur „Schwarzen Hütte“. Die restlichen 10 km wurden  dann auf asphaltiertem Weg zurückgelegt. Alle Teilnehmer waren glücklich am frühen Nachmittag das Endziel erreicht zu haben. Nach einer kurzen Schlusseinkehr wurde die Heimfahrt angetreten. Dem Wanderwart Lutz Augenstein sei hier nochmals ganz herzlich für diese, trotz Gewitter, schöne 4 tägige Bergwanderung gedankt.

2016_Bergwanderung_01

2016_Bergwanderung_02

2016_Bergwanderung_03

2016_Bergwanderung_04

2016_Bergwanderung_05

2016_Bergwanderung_06

2016_Bergwanderung_07

2016_Bergwanderung_08

2016_Bergwanderung_09

2016_Bergwanderung_10

2016_Bergwanderung_11

2016_Bergwanderung_12

2016_Bergwanderung_13

2016_Bergwanderung_14

2016_Bergwanderung_15

2016_Bergwanderung_16

2016_Bergwanderung_17

 

2016_Bergwanderung_18

2016_Bergwanderung_19

2016_Bergwanderung_20

2016_Bergwanderung_21

2016_Bergwanderung_22

2016_Bergwanderung_23

2016_Bergwanderung_24

2016_Bergwanderung_25

2016_Bergwanderung_26

2016_Bergwanderung_27

2016_Bergwanderung_28

 

TVK Wandergruppe unterwegs auf dem Karlsruher Grad…

…dem einzigen Klettersteig im Schwarzwald

Gebirgswanderführer Lutz Augenstein hatte am vergangenen Sonntag, zur Eingewöhnung auf die 25. Bergwanderung des TVK Ende August, zur Wanderung über den Karlsruher Grad im Nordschwarzwald eingeladen.

Insgesamt 14 Personen nahmen bei idealstem Wanderwetter an dieser hochgebirgsähnlichen Tour teil. Start zu dieser anstrengenden und sehr abwechslungsreichen Rundwanderung war am Bahnhof in Ottenhöfen. Der Weg, als Genießer Pfad Karlsruher Grat hervorragend ausgeschildert, führte vom Bahnhof auf einem schmalen Pfad steil bergauf bis zum Eichkopf. Vorbei an der Eichkopfhütte ging es auf ebenso steilem Abstieg bis zu den sagenumwobenen, wildromantischen Edelfrauengrab-Wasserfällen.

Am Edelfrauengrab erzählte Wanderführer Lutz die Sage des Edelfrauengrabes, eine recht brutale Geschichte. Der Sage nach hat dort einst ein Ritter seine Frau lebendig einmauern lassen, nachdem er erfuhr, dass die Rabenmutter sechs ihrer Siebenlinge töten lassen wollte. Entlang des Gottschlägbachs führte der Weg dann über viele hundert Stufen die Wasserfälle hoch bis zum „Romantischen Brückle“ und weiter durch das Gottschlägtal.

Nach einer kurzen Rast am Getränkebrunnen ging es auf einem steil ansteigenden Pfad vorbei am Herrenschrofen (Ausblick!) bis zum Einstieg des Klettersteiges Karlsruher Grat. Nach ca. 400 m toller anspruchsvoller Kletterpassage, zeitweise auf allen „Vieren“ bezwungen, mit herrlichen Ausblicken ins Gottschlägtal und die Rheinebene, erreichte man dann wieder einen Waldweg. Dieser führte zum höchsten Punkt der Tour, dem Bosensteiner Eck. Hier war dann die Zeit für eine 2. Vesperpause mit Kaffee und Kuchen gekommen. Weiter ging die Wanderung entlang der Weidekoppeln bis zum Brennte Schrofen. Von hier aus hatte man einen herrlichen Blick hinunter nach Ottenhöfen und weiter über die Rheinebene bis zum Hauptkamm der Vogesen.

Dem Grenzweg entlang ging es dann steil bergab über das Kleineck und die Hagenbruck, vorbei an der evangelischen Kirche und der Hammerschmiede, zurück bis zum Bahnhof in Ottenhöfen. Glücklich und stolz auf die während der knapp 6 stündigen Wanderung erbrachte Leistung fuhren die TVK ler dann mit dem Auto zurück nach Kieselbronn, wo sie rechtzeitig zum Beginn des EM–Spieles ankamen.

Alle Teilnehmer sagen dem Wanderführer Lutz Augenstein nochmals herzlichen Dank für die Vorbereitung und Durchführung dieser ganz tollen Wanderung. Wir freuen uns jetzt schon alle auf die 25. Hochgebirgswanderung Ende August.

20160626_KA-Grat_08

20160626_KA-Grat_07

20160626_KA-Grat_06

20160626_KA-Grat_05

20160626_KA-Grat_02

20160626_KA-Grat_03

20160626_KA-Grat_01

20160626_KA-Grat_04

„Götz Wanderung“ 2016

Nach „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn ist Goetz die herausragende Persönlichkeit der deutschen Turnerbewegung des 19. Jahrhunderts. Wenigstens einmal im Jahr, an Christi Himmelfahrt, machten sich die Vereine zu längeren Wanderungen auf, trafen dabei andere Vereine und erfanden so ihr “GÖTZ”liches Wandern. Bis heute führen diese “Götz-Wanderungen” viele DTB-Vereine durch. So auch der TV Kieselbronn.

In diesem Jahr führte Wanderwart Werner Augenstein eine über 30 köpfige Mannschaft bei idealstem Wanderwetter durch die Kieselbronner Flur. Los ging es beim Schafhausplatz durch die Nieferner Str. und den Schneitweg bis zum „Schlössle“. Dann ging es weiter auf der linken Seite des Gaulsgraben bis zum Enzberger Friedhof. In unmittelbarer Nähe der „Bettler Eiche“ – der Erzählung nach trafen sich hier früher die Bettler von Kieselbronn, Enzberg und Dürrn und tauschten ihre Erfahrungen aus- wurde die Wandergruppe von Marion Augenstein mit ihrem „Marketenderwagen“ zum 2. Frühstück erwartet. Nach der immer sehr willkommenen Stärkung ging es fast senkrecht auf einem Trampelpfad hinauf zum „Hitzloch“.Dies ist der Umgangsname der Kieselbronner , in Wirklichkeit heißt es „Rainloch“. Das Rainloch ist eine Schachthöhle im Muschelkalk-Karst. Auf dem Niveau von −4 m befindet sich ein teilweise enger horizontaler Seitenteil. Die größte Halle des Rainlochs ist die Fledermaushalle. Die Höhle ist derzeit durch einen Erdrutsch fast komplett zugeschüttet. Der Weg zurück nach Kieselbronn führte durch den „Schlupf“. Beim Bockbierfest des Kleintierzüchtervereins im Bühlwald fand sich die TVK Mannschaft dann zum geselligen Abschluss der Wanderung ein.

2016_Goetzwanderung_01

2016_Goetzwanderung_02

2016_Goetzwanderung_03

2016_Goetzwanderung_04

Ausflug Heinlochrunde – Archäologisches Museum Pforzheim

Der erste Termin in diesem Jahr führte die Heinlochrunde am vergangenen Donnerstag in das Archäologische Museum nach Pforzheim.

Am Kappelhofplatz wurde die Gruppe von 31 Personen bereits von Jeff Klotz erwartet. Jeff Klotz war den meisten Teilnehmer bereits bekannt. Er führte die Gruppe vor etwa 2 Jahren durch das Römermuseum in Wilferdingen. J. Klotz ist seit 2009 Museumsleiter des Römermuseum Remchingen, seit 2013 Direktor der Kultur- und Museumslandschaft Nordschwarzwald und seit 2015 Kurator des Archäologischen Museums Pforzheim. D. h. die Gruppe wurde von dem „Fachmann“ des Enzkreises für Archäologie durch das Museum im Kappelhofbau geführt.

Die Welt der Römer und die Anfänge Pforzheims sind im Archäologischen Schauplatz Kappelhof zu entdecken. J. Klotz erklärte der Besuchergruppe die Alltagskultur der Römer, ihre hochentwickelte Architektur und Technik, ihren Götterkult und ihre Begräbnissitten. Die römische Mythologie wird dort auf den zahlreichen Göttersteinen lebendig gezeigt. Warum siedelten sich die Menschen gerade in Pforzheim an? Warum hieß Pforzheim „PORTUS“, als die Stadt von den Römern gegründet wurde? Diese und andere Fragen erklärte J. Klotz ausführlich und spannend bei seiner Führung durch das Museum.

Heinlochrunde_2016-01-31-01

Heinlochrunde_2016-01-31-02

22. Skiausfahrt nach Ruhpolding

Letzten  Donnerstag trafen sich früh morgens 25 Kieselbronner  Männer bei der Autohalle unter der Leitung von Wolfgang Wünsch zur 22. Skiausfahrt nach Ruhpolding.  Das zwischenzeitlich schon traditionelle Weißwurstessen gab es diesmal im Steinbach Hotel in Ruhpolding. Nach der Stärkung ging es auch sofort , mit den uns bereits aus dem Vorjahr bekannten Guides Katja und Christian, per PKW zur 1100 m hoch gelegenen Steinberg- Alm. Eine Gruppe von 5 Personen, die an der Schneeschuhwanderung nicht teilnahmen, machte sich zu Fuß auf den 5 km steilen Anstieg zur Steinbach-Alm. Von hier aus genießt man einen wunderschönen Blick auf die umliegenden Berge sowie ins Tal nach Ruhpolding. Nach dem Anpassen der Schneeschuhe startete die 2. Schneeschuh-Wanderung. Bei den beiden Guides galten wir diesmal schon als „erfahrene Schneeschuhwanderer“  So durfte die Gruppe gleich einmal gut 300 Höhenmeter in Richtung Hochfelln  bis zur Strohnalm überwinden. Der Eine und der Andere hatten hier schon kräftig zu schnaufen. Schnell wurden der Lärm und die Hektik des Alltags vergessen und  man genoss die Natur und den unberührten Schnee von ihrer ruhigen Seite. Ein ganz besonderer Höhepunkt der diesjährigen Wanderung war die Rast an der Michaels-Grotte. Hier schichten sich graue Felsplatten aufeinander. Auf einer Felsplatte haben Pilger kleine Holzkreuze in die Felslandschaft gesteckt. Auf einem Vorsprung stehen folgende Figuren: der Michael mit Drachen, Bernadette von Lourdes und eine Marienfigur. Ein großes Holzkreuz steht neben dem großen, aus Holz gefertigten, Altar. Der Rückweg ging dann zunächst viele Meter senkrecht  nach unten. Nach gut  2 ½ Stunden  „Schneeschuhwandern“ wartete die  Belegschaft der Steinberg-Alm auf die ausgepauerten, Kieselbronner Männer. Nach dem Essen brachte der Besitzer der Steinberg-Alm  und die beiden Guides die Gruppe mit ihren Pkw,s  wieder zurück zum Hotel in Ruhpolding. Hier wurden Katja und Christian mit je einer Tasche, gefüllt mit Kieselbronner Spezialitäten, verabschiedet.

Für die Alpin- Skifahrer standen dann für 3 Tage, bei teilweise traumhaftem  Wetter, „Sport“ auf der Steinplatte an. (Am Freitag trainierten dort wieder Felix Neureuther und Fritz Dopfer für den Slalom in „Kitz“ am übernächsten Tag.)

Die Wanderer machten einen Ausflug mit der Bahn und zu Fuß nach Traunstein, fuhren mit der Seilbahn auf den Rauschberg und genossen die herrliche Aussicht bis zum Chiemsee,  wanderten zum Biathlonstadion –schauten dort den britischen Militärmeisterschaften zu- und nach Reit im Winkl.

Die Gruppe der Langläufer bewegte sich in diesen 3 Tagen auf den Loipen zwischen Ruhpolding, Brand, und Reit im Winkl.

Nach getaner Arbeit traf sich die gesamte Gruppe jeweils am späten Nachmittag im Hoteleigenen Wellnessbereich.

Alle Teilnehmer sagen dem Cheforganisator vielen Dank für 4 wunderschönen Tage in Ruhpolding und freuen sich schon jetzt auf die nächste Ski-Ausfahrt in 2017.

2016_Ruhpolding_001

2016_Ruhpolding_002

2016_Ruhpolding_003

2016_Ruhpolding_004

4 Tage Wandererlebnis an der Mosel

„Endlich war es wieder soweit“. Nach 2 Jahren langer Wartezeit starteten 30 Kieselbronner TVK Männer im Alter von 40 bis 80+ wieder zur „Wolfi-Wanderung“.

Unter dem  Binder Reisemotto „Urlaub mit Kultur“ + TVK Zusatz „Spaß“ ging es in Richtung Cochem. Die erste Rast wurde bei der Autobahn-Raststätte Moselblick eingelegt. Hier bekam die Reisegruppe bereits den ersten Blick auf das sehr steile Moseltal und alle waren gespannt was da auf die Gruppe noch zukommt. Recht imposant war der kurze Weg unter der rd. 150 Meter hohen Autobahnbrücke. Gestärkt durch das 2. Frühstück mit Hausmacher Wurst und Bauernbrot und dem guten TVK Sekt ging die Fahrt direkt nach Cochem zum Hotel Karl Noss an der Uferpromenade.

Nach dem Bezug der Zimmer hieß es auch gleich „ auf zur ersten Wanderung“. Zunächst ging es ganz „eben“ durch die Cochemer  Altstadt bis zur Talstation der Sesselbahn „Pinnerkreuzbahn“. Doch die Gelegenheit  mit der Sesselbahn des nun sehr steilen Aufstiegs zum Pinnerkreuz zu bewältigen nahm nur eine Person in Anspruch. Innerhalb einer Wegstrecke von ca. 1,5 km mussten knapp 200 Höhenmeter überwunden werden. Das ging bei dem einen oder anderen schon an die „Schmerzgrenze“ und auch darüber. Belohnt wurde die Gruppe mit einem fantastischen Ausblick auf Cochem und das Moseltal. Nach einer Kaffeepause im Terrassen-Cafe ging es dann auf einem Wanderweg durch die Weinberge zurück.

Am 2. Tag stand dann die „Königstour“ mit rd.15 km Länge auf dem Programm. Zunächst ging es wiederum, kurz aber steil hoch bis zum Einstieg des „Apolloweges“. Auf dem zunächst eben bzw. leicht bergab führenden Weg mussten aber dann  200m Höhenunterschied mit beeindruckenden Ausblicken auf die faszinierende Einheit einer Landschaft mit schroffen Felsen und Weinbergterrassen  überwunden werden. In Valwig ging die Wanderung auf dem „BREVA Wein & Weg“ weiter. Zu Beginn des Weges stand ein großes Hinweisschild mit der Aufschrift:  „Achtung Steinschlaggefahr, nur für geübte Wanderer, Schwindelfreiheit u. Trittsicherheit erforderlich, kein Einstieg bei Regen und Gewitter, an Hitzetagen Getränke mitnehmen“. Dies war für 2 Gruppenmitglieder Anlass eine andere Möglichkeit zu suchen um  nach Beilstein zu kommen. Dieser über 3,5 km lange Weg oder besser „Pfad“ durch eine einzigartige Steillage wurde von ehrenamtlichen Helfern durch den Valwiger Herrenberg in Handarbeit angelegt. Entlang schroffer Felsen und steilen Weinbergen galt es mit Hilfe kleiner Trittstufen und Seilen schwierige Stellen zu überwinden. Alle Teilnehmer trafen sich später auf dem Marktplatz des vollständig denkmalgeschützten  Innenstadtkerns von Beilstein zu einem „Glas Moselwein“ wieder.

Nach einem sehr reichhaltigen „Kalt-Warmen Frühstücksbuffet im Hotel brachte am 3. Tag der Binder Reisebus mit dem Fahrer „Nik“ die gut gelaunte Gruppe in die Vulkan-Eifel. Nach einer etwa 1stündigen Fahrt ging es dann in Nähe der Stadt Daun auf eine Wanderung durch den „Natur- u. Geopark Vulkaneifel“. Auf der sehr abwechslungsreichen Wanderstrecke gab es viele tolle Ausblicke auf 3 Eifelmaare. Der an diesem Abend stattfindende Besuch des Cochemer Oktoberfestes musste wegen bereits ausverkauften Zelts abgesagt werden. Ein  würdiger Ersatz – aber letztlich besser als das Oktoberfest- war die kurzfristig anberaumte „Romantische Abendfahrt“ auf der Mosel bzw. Besuch eines tollen Weinkellers. In sehr geselligen Runden bei „Moselwein, Gesang und Musik“ gepaart mit Redebeiträgen aus spitzem Munde ging der Abend spät zu Ende.

Bevor am 4 Tag die Heimreise angetreten wurde, hieß es noch einmal Wanderschuhe raus und rauf zur Reichsburg. Wiederum auf steilem Weg ging es hoch auf den Burgberg zur majestätischen Reichsburg Cochem. Diese über 1000 Jahre alte Burg ist die wichtigste und attraktivste Sehenswürdigkeit der Stadt Cochem und der gesamten Gegend. Dann hieß es leider schon wieder Abschied nehmen, was dem einen und dem anderen Tränen in die Augen trieb. Den Abschluss des 4 tägigen Ausfluges bildete das gemeinsame „Schlussessen“ im Blockhausbesen in Hohenhaslach.
Jetzt heißt es für alle wieder 2 Jahre warten bis zur nächsten „Wolfi-Wanderung“. Bleibt an dieser Stelle nur noch Wolfgang Wünsch für die ganz hervorragende Organisation und Durchführung dieser  Ausfahrt zu danken. Dank auch an Roland Frei der für die „Vulkaneifel“ verantwortlich war.

2015_Moselwanderung_01

2015_Moselwanderung_02

 

2015_Moselwanderung_03

2015_Moselwanderung_04

 

2015_Moselwanderung_05