So hieß am letzten Freitag das Motto einer weiteren Veranstaltung zum „50-jährigen Jubiläum“ der Freitagsturner. Die Freiwillige Feuerwehr Kieselbronn folgte mit insgesamt 6 Kameraden sehr gerne einer Einladung der Freitagsturner ins Heinloch.

Zu Beginn des sehr interessanten Abends gab es eine super Videoshow von Feuerwehrkommandant Mathias Poppe. Zunächst ging es um die Ursachen eines Brandes, wie z.B. Materialschäden, unsachgemäße Verwendung, Unwissen, Leichtsinn, falsche Entsorgung und ganz aktuell um Brandstiftung. Dann kam der nächste Schritt. Was kann ich machen: Löschversuch unternehmen, aber bitte nur bei einem Brand bis Größe eines Papierkorbes, Feuerwehr 112 anrufen, eventuell Mitbewohner verständigen, Wohnung / Haus verlassen, Schlüssel mitnehmen und alle Türen hinter sich zu machen. Danach gab es Hinweise zum „Löschen“ mit Wasser, Löschdecke, Feuerlöscher oder Löschspray. Höchst interessant war auch die Dokumentation über einen Zimmerbrand mit „Omas Eichen rustikal Möbel“ und den „heutigen Möbel.“ Bei Omas Möbel dauerte es 30 Minuten bis zum Vollbrand, bei den neuen heutigen Möbel steht der Raum schon nach 10 Minuten im Vollbrand. Die hiesige Feuerwehr benötigt ca. 8 Minuten bis zum Eintreffen am Brandort.

Im Freien folgte dann in sehr anschaulicher Weise der Umgang mit den vorgenannten Löschmitteln. Die Freitagsturner nahmen regen Anteil an den Versuchen mit dem Feuerlöscher und dem Löschspray. Dann durften die Freitagsturner beobachten, was bei einer Explosion von Spraydosen so alles passiert. Höhepunkt der „Flammenshow“, waren die Auswirkungen von Löschversuchen von „Öl- und Fetthaltigem“ mit Wasser. Rasend schnell stiegen meterhohe Flammen vor den Augen der Freitagsturner hoch.

Dann gaben die Feuerwehrleute noch recht interessante Informationen zu dem derzeitigen Fahrzeug der hiesigen Wehr. Bei der Besichtigung dieses Fahrzeuges wollte keiner glauben, dass das inzwischen schon 25 Jahre alt ist.

Danach ging es zu „Löschangriffen“ auf das Kleinspielfeld. Jeder Freitagsturner konnte mal ausprobieren, wie viel Kraft man benötigt um nur den „dünnen Schlauch“ zu bedienen. Für die Übung mit dem dicken Schlauch brauchte es 3 Freitagsturner um gezielt einen Wasserstrahl ins Ziel zu bekommen.

Nach gut 2 Stunden, voll gespickt mit wertvollen Infos, hieß es dann bei einem saftigen Rumpsteak, gegrillt von Roland Frei, „guten Appetit“.

Neben den Dankesworten von Wolfgang Mocker an die Kameraden der Feuerwehr durfte dieser auch noch eine Geldspende der Freitagsturner für die gesamte Kieselbronner Wehr überreichen. W,M.

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