Olympiasieger und Laufguru Dieter Baumann begeistert die Läuferinnen und Läufer der Volkslaufserie 2017 und viele Interessierte in der Festhalle Kieselbronn

 

Dieter Baumann war am Samstag aus Anlass des 15-jährigen Bestehens der Volkslaufserie um den Cup der Sparkasse Pforzheim Calw zu Gast in der mit über 250 Personen voll besetzten Festhalle in Kieselbronn.

Er marschierte mit der olympischen Fahne ein, entzündete das olympische Feuer und ein kabarettistisches Feuerwerk rund um das Thema „ Olympia“.

Zunächst aber übernahm Dieter Baumann  zusammen mit Bernd Elfner (Chef-Organisator der Volkslaufserie) vom TV Kieselbronn  und Stefan Schönung von der Sparkasse Pforzheim Calw die Siegerehrung der diesjährigen Volkslaufserie.

Nach dem eingespielten Grußwort von Triathlet Sebastian Kienle aus Hawaii, organisierte Dieter Baumann spontan einen Gruß aus der Kieselbronner Festhalle an Sebastian Kienle, welcher per Handy an seine Ehefrau direkt nach Hawaii übermittelt wurde.

Bei seinem Programm „Die Götter und Olympia“ setzte der charismatische Ex-Olympionike auf das Publikum, ob beim anfänglichen Abfragen der Anwesenden, was Sie heute so alles „sportlich“ unternommen haben oder, wer alles läuft oder walkt. Die 2 Radfahrer Ralph und Martin die heute über 100 km geradelt sind durften sich einiges anhören.

Dieter Baumann bot in seinem Programm eine eigenartige, faszinierende Mischung aus klassischem Politkabarett, das die Machenschaften des IOC, deren Geldgebern anprangert, aus tollen Gedichten, die ihm Anhänger auf seiner Internetseite geschrieben haben, und aus Erinnerungen an die Zeit im Olympischen Dorf, in der es, wenn man seinen überspitzten Ausführungen glauben darf, mehr um den Verbrauch der fünf zugeteilten Kondome, um Partys und den Austausch von Anstecknadeln ging, als um Medaillen.

Sehr ernst wird Baumann, bei seiner Kritik an den Winterspielen, bei Zwangsumsiedlungen wegen des Baues von Sportstätten,  bei politischen Entscheidungen im IOC, bei den Werbeeinnahmen des IOCs, während die Athleten dabei leer ausgehen.

 

 

Er stellte aber auch seine Bestzeiten und seinen grandiosen Olympiasieg von 1992 nicht unter den Scheffel. Im Laufe seines Programms kommt seine sehr direkte Art im Umgang mit dem Publikum besonders gut an. Immer wieder bezieht Dieter Baumann das Publikum bei Fragen wie „Wer von euch läuft mit Kompressionsstrümpfen, um bei der besseren Durchblutung der Haut auf 10 Km Laufstrecke 2 bis 3 Zehntel schneller zu laufen?“ in seinen Vortrag mit ein. Großen Gefallen hatten die Zuschauer auch an seinem Striptease, bei seinem Thema „Stützstrümpfe“. Ganz spontan holte Dieter Baumann auch, die an diesem Abend in der Sporthalle erfolgreich tätigen Tischtennisspieler des TVK , auf die Bühne, damit alle Zuschauer mit viel Beifall zum Sieg gratulieren konnten. Als Lohn versprach er den Tischtennisspielern je 2 Flaschen Bier zu spendieren. 

 

 

Wahrhaftig bringt er, jenseits von Kompressionsstrümpfen, Five-Fingerschuhen und Ohrstöpseln seinen Schlussappell herüber „Geht einfach raus und lauft!“ Das Publikum pflichtete ihm mit großem Beifall zu.

Bei seinem Appell an das Publikum ihn spontan mit einem Vierzeiler zu einer Zugabe zu bewegen, hatte er leider keinen Erfolg.

Bernd Elfner rettete aber das Kieselbronner Publikum. Bei seiner Dankesrede mit Übergabe eines speziellen Kieselbronner Geschenkes an Dieter Baumann, sagte er:

„Lieber Dieter, wir danken dir, dass du heute Abend warst hier. In diesem Vesper ist leider keine Zahnpasta mit dabei, dafür gute Spätzle, gemacht mit Kieselbronner Ei.“