Zählerstand online durchgeben und das Porto wird zur Spende

Netze BW zahlt Prämie für jede ungenutzte Zählerkarte, wenn Information stattdessen elektronisch übermittelt wird – Betrag kommt Turnverein 1889 Kieselbronn e.V. zugute

Kieselbronn. So einfach kann es sein, Gutes zu tun. Die Netze BW ruft seit einiger Zeit dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mittels elektronischer Medien mitzuteilen. Als Anreiz verspricht der Netzbetreiber, das dadurch eingesparte Porto einer gemeinnützigen Einrichtung vor Ort zu spenden. So kamen im vergangenen Jahr in Kieselbronn 687,60 Euro zusammen.

In diesem Jahr wurde der Turnverein 1889 Kieselbronn e.V. von der Netze BW ausgewählt und darf sich über die Spende freuen. Nahezu alle Vereine, die in der Regel ohnehin nicht über große finanzielle Mittel verfügen, sind von der Corona-Pandemie arg gebeutelt. Da komme der unerwartete Geldsegen gerade zum rechten Zeitpunkt, wie Martin Tepe, Finanz-Vorstand vom Turnverein 1889 Kieselbronn e.V. anmerkt: „Uns tut jetzt jeder Euro gut, der uns und unsere Arbeit unterstützt. Und über eine Spende, die so unverhofft kommt wie diese, freut man sich doppelt.“

„Die Netze BW hat da eine ganz tolle Idee gehabt – gut gemacht!“, findet Bürgermeister Heiko Faber lobende Worte für die Aktion und ergänzt: „Mein herzlicher Dank richtet sich auch an alle Haushalte in unserer Gemeinde, die die Spende mit ihrer Teilnahme überhaupt erst möglich gemacht haben.“ Er hofft auf die Fortsetzung der Aktion der Netze BW, damit in den kommenden Jahren auch andere Vereine davon profitieren können.

Die Portospenden-Aktion kommt nicht nur gut an, sie trägt auch Früchte, berichtet Tino Stutz, Kommunalberater der Netze BW bei der Scheckübergabe in der vom TVK neu errichteten, vereinseigenen Gymnastikhalle. „Heute übermitteln uns bereits mehr als 60 Prozent unserer Netzkunden ihre Zählerstände elektronisch.“

Informationen unter: https://www.netze-bw.de/portoaktion

Scheckübergabe in der neuen TVK Gymnastikhalle (links Tino Stutz (Netze BW), Martin Tepe (TVK) und BM Heiko Faber